Spielgemeinschaft jubelt

Vreden/Kreis Von drei auf eins - den Titel des Hallenkreismeisters sicherte sich in Epe eine Mannschaft, die schon im Vorjahr die Medaillenränge erreicht hatte: die Jugenspielgemeinschaft (JSG) Ammeloe/Lünten. Nach Platz drei vor zwölf Monaten reichte es für die E-Juniorenfußballer am Samstag zum großen Wurf. Die Mannschaft von Trainer Wilfried Beuting besiegte in der Finalrunde Titelverteidiger GW Nottuln 3:1 und die SG Coesfeld 1:0.

27.01.2008, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der FC Epe erwies sich als guter Gastgeber für die stärksten E-Junioren-Teams aus dem gesamten Kreisgebiet und erntete dafür Lob von Kreisjugendobmann Werner Kumbrink (Ahaus).

Den Titel des Hallenkreismeisters sicherten sich in der Eper Sporthalle die Juniorenkicker aus Ammeloe und Lünten. Nach zwei Siegen in der Finalrunde brach lauter Jubel in der Lünten-Ammeloer Fangemeinde aus; Beuting sprach von einer "sehr guten bis überragenden Leistung" und wertete diese Meisterschaft als "super Erfolg für die kleinen Vereine".

Hohe Belastung

Nach ihrem entscheidenden Sieg waren die siegreichen Spieler sichtlich erschöpft. Binnen kurzer Zeit hatten sie drei Begegnungen absolvieren müssen. Zunächst hatte sich JSG Ammeloe/Lünten im vorletzten Vorrundenspiel gegen Vorjahres-Vizemeister Eintracht Ahaus durch ein 2:0 den Gruppensieg verdienen müssen, dann hatte der neue Hallen-Champion nacheinander die Aufgaben gegen GW Nottuln und die SG Coesfeld zu lösen. Als schließlich die JSG Ammeloe/Lünten schon feierte, verdienten sich die Coesfelder durch einen 5:0-Erfolg über die Nottulner den zweiten Platz.

Dieter Gottschlich (Nienborg), Mitglied des Kreisjugendausschusses, zeigte sich erfreut, dass das fußballerische Niveau in der Endrunde deutlich besser war als in den Qualifikationsturnieren. "Das war eine spannende Finalrunde, wir haben hier wichtige Erkenntnisse für die Bildung der Stützpunktmannschaft des Jahrgangs 1997 gewonnen", erklärte er.

Bis zur Siegerehrung am Samstag in Epe hatte der Kreisjugendobmann Werner Kumbrink insgesamt 560 Treffer bei den Spielen um den Hallentitel notiert: Nach den Vorrundenturnieren in Oeding (116 Tore), Ahaus (91 Tore), Epe (111 Tore), Vreden (95 Tore) und Osterwick (79 Tore) wurden beim Endrundenturnier in Epe 68 Tore erzielt.

Finalrunde verpasst

Die Nachwuchskicker der SpVgg Vreden landeten bei gleicher Torausbeute wie Vorjahressieger GW Nottuln in den Gruppenspielen "nur" auf Rang zwei, ebenso wie der Vorjahres-"Vize" Eintracht Ahaus, der in der Parallelgruppe B der JSG Ammeloe/Lünten den Vortritt beim Einzug in die Finalrunde lassen musste. sh/bml

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