Spitzen-Reiter im Stress

Reitsport in Legden

LEGDEN Das Legdener "Pony-Meeting" ist aus dem Turnier-Kalender der nationalen Ponyreiter-Elite kaum noch wegzudenken: Vom 13. bis 15. November geben sich die Spitzen-Reiter aus ganz Deutschland in der Reithalle im Legdener Sportzentrum ihr traditionelles Stelldichein.

von Von Bernhard Mathmann

, 10.11.2009, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>RV Legdens Vorsitzender und Reitlehrer Karl-Heinz Meiß (Mitte) begleitet seine Schützlinge in das elfte "Pony-Hallen-Meeting". <p></p> </p>

<p>RV Legdens Vorsitzender und Reitlehrer Karl-Heinz Meiß (Mitte) begleitet seine Schützlinge in das elfte "Pony-Hallen-Meeting". <p></p> </p>

Die Vorfreude von RV Legdens Vorsitzendem und Reitlehrer Karl-Heinz Meiß wirkt aber im Vorfeld der elften Auflage des Pony-Hallenreitturniers eher verhalten: Parallel zur Legdener Veranstaltung lockt das Finale der "K+K Horseconcept-Challenge" bei der "Warsteiner Champions Trophy" mit einem Preisgeld von 3000 Euro die vermeintlich "Besten der Besten" ins Sauerland.

"Es gibt Bemühungen, per ,Sammel-Transport' vom Sauerland ins Münsterland zu fahren: Wir haben den Zeitplan so gestrickt, dass Starts dort wie hier möglich sein könnten", betont Meiß. "Dass der Verband aber keine Nachricht von dieser Turnier-Termin-Kollision gegeben hat, enttäuscht uns sehr", hält er mit Kritik nicht zurück.

"Natürlich möchten wir gerne, dass das größte Talent unseres Vereins, Lars Volmer, einen Heimstart bekommt. Deswegen haben wir die Termine der großen Prüfungen in Warstein mit den unsrigen angepasst: Der ,Große Preis von Legden' findet am Sonntag erst um 15.15 Uhr statt - das Pony-Finale in Warstein soll gegen 11 Uhr über die Bühne gehen", erklärt der Vorsitzende. Neben Lars Volmer zählen die Pony-Elite-Reiter Miriam Zell (Gahlen), Simon Losch (Asperden-Kessel), Lena Pollmann-Schweckhorst (Warstein), Matthis Schwentker (Kreuzkrug-Radd.) und Christopher Kläsener (Dorsten) zu den 15 Final-Teilnehmern in Warstein, die ebenfalls in Legden im Wettlauf um den "Großen Preis", der erstmals mit 1200 Euro Preisgeld hoch dotiert ist, ein Wort mitreden wollen.

Aber: Wenn sie an beiden Turnieren starten wollen, müssen sie eine Reisestrapazen auf sich nehmen: Denn beim Turnier in Legden ist ein Start beim M-Springen mit Siegerrrunde und der Griff nach dem "Großen Preis" nur möglich, wenn vorher bei den Qualifikationen - Klasse M*-Springprüfung am Freitag (19 Uhr) oder Springprüfung Kl M* mit Stechen am Samstag (20 Uhr) - das Finalticket gelöst worden ist. Auch dieser Modus ist neu. "Für den Höhepunkt am Sonntag werden nur die besten 30 zugelassen", betont Meiß.

bernhard.mathmann@muensterlandzeitung.de

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