Spitzenreiter Vreden plant den nächsten Schritt

Fußball-Westfalenliga: Zu Gast bei Victoria Clarholz

Auch wenn der 1:0-Sieg im Pokalspiel in Epe am Donnerstag erst in der Verlängerung gelang, fährt die SpVgg Vreden mit ganz breiter Brust zum Gastspiel am Sonntag bei Victoria Clarholz. Der Spitzenreiter will den nächsten Schritt machen – und der sollte möglich sein, sofern die Blau-Gelben an ihre Form der vergangenen Wochen anknüpfen können.

VREDEN

, 22.09.2017, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marvin Möllers (v.), hier im Spiel gegen Roxel als SpVgg-Kapitän, kehrt nach abgesessener Gelb-Sperre zurück.

Marvin Möllers (v.), hier im Spiel gegen Roxel als SpVgg-Kapitän, kehrt nach abgesessener Gelb-Sperre zurück.

In Clarholz treffen sie auf den Tabellen-13., der sich nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt etwas gefangen hat und anschließend zwei Siege (je 3:1 gegen Stadtlohn und Roxel) holte, zuletzt aber mit 0:1 gegen Gievenbeck verlor. Verloren haben die Vredener in dieser Saison noch nicht und im Schnitt drei Treffer pro Spiel erzielt. Gegen Clarholz waren es in der Vorsaison sogar vier: Das Hinspiel ging 4:0, das Rückspiel mit 4:1 an die SpVgg.

Trainer Marcus Feldkamp erinnert sich aber auch an Auftritte gegen die Victoria, bei denen es nicht so rund lief, wie das 1:2 in der Serie 2015/16. „Wenn wir es gegen Clarholz nicht schaffen, uns im letzten Drittel die Abschlüsse zu erspielen, können wir Probleme bekommen.“ Der Gegner sei grundsätzlich ein Team, das über eine tiefe Staffelung auf Konterangriffe setzt. Besonders die Dreichel-Brüder Andreas und Eugen müsse Feldkamps Team dabei auf der Rechnung haben.

Möllers kehrt zurück

Auf die Spielweise der Clarholzer konnten sich die Vredener bereits in den vergangene beiden Partien einstellen. Denn sowohl gegen Roxel in der Liga (2:0) als auch im Pokal beim FC Epe sahen sich die Berkelstädter einem sehr defensiven Kontrahenten gegenüber. Im Unterschied zur Pokalpartie kann die SpVgg wieder auf Offensivmotor Marvin Möllers nach abgesessener Gelbsperre bauen. Ein weiteres Mal zum Zusehen verdammt ist Nils Temme nach Roter Karte am Vorsonntag. So ruhen die Hoffnungen im Angriff vor allem auf Raul Murillo, der wie Temme bereits sechs Treffer auf seinem Konto hat.

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