SpVgg begrüßt Coach, Neuzugänge und einen überraschenden Rückkehrer

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Fast der komplette Vredener Kader für die Oberliga-Saison war bei der ersten Einheit unter Engin Yavuzaslan auf dem Rasen. Neben den Neuzugängen auch ein überraschender Rückkehrer.

Vreden

, 18.06.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem die Blau-Gelben am Montag ihren Aufstiegstrainer Rob Reekers verabschiedet hatten, übernahm am Mittwoch direkt dessen Nachfolger Engin Yavuzaslan das Kommando.

Seine Mannschaft erhielt gleich einen Eindruck davon, was sie vom neuen Coach erwarten darf: Klare Anweisungen, aber zwischendurch auch immer wieder ein lockerer Spruch. Das ist das, was der Recklinghäuser auch selbst als seinen Stil bezeichnet: „Ich will, dass die Jungs locker sind und Spaß haben, gleichzeitig aber immer konzentriert bei der Sache bleiben und intensiv arbeiten.“

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Zu Beginn der Einheit begrüßte Klubchef Christoph Kondring im Mannschaftskreis auf dem Hauptplatz den Trainer und die Zugänge. Neben den bereits offiziell angekündigten Spielern waren auch zwei weitere neue Trainingsteilnehmer dabei. Während es für den Niederländer Wessel Witbreuk (FC Twente U21) allerdings bei dieser einen Einheit bleiben wird und kein Vertrag zustande kommt, will Claudio Vieira Martins wieder voll angreifen und ist für den Kader eingeplant. Der Portugiese hat von 2016 bis 2018 bereits 40 Mal für die SpVgg in der Westfalenliga gespielt und 12 Tore erzielt. Seitdem war er zwei Jahre ohne Verein.

Ab dem 24. Juli Training mit voller Intensität

Sein neues Team will Engin Yavuzaslan nun zunächst in drei Einheiten pro Woche richtig kennenlernen. „Erst mal geht es jetzt darum, dass bei den Jungs der Rost nach der langen Pause abkommt und sie sich wieder ans Training gewöhnen. Wir werden jetzt noch nicht komplett Vollgas geben.“ Diese Phase soll bis zum 10. Juli andauern. Nach zweiwöchiger Pause soll es dann schon ab dem 24. Juli weitergehen. Dann mit voller Intensität.

Da der Saisonstart noch nicht terminiert ist, muss Yavuzaslan im Lauf der Vorbereitung flexibel agieren. Festgezurrt hat er aber schon ein erstes Testspiel: Am 1. August soll die U23 des FC Schalke (Regionalliga) im Hamalandstadion auflaufen. Wie viele Tests danach noch folgen könnten, sei völlig offen. Sollte in Ahaus das Turnier um den Eintracht-Pokal gespielt werden, würde die SpVgg teilnehmen.

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Auch wenn die Saison mit möglicherweise 40 Ligaspielen plus Pokal sehr kräftezehrend werden dürfte, freut sich Yavuzaslan auf die Aufgabe. „Klar wird das ein hartes Jahr, aber das ist doch der Knaller. Die Voraussetzungen sind für alle Mannschaften gleich und wir werden alles geben, um uns in der Liga zu behaupten.“

Dabei sei es keineswegs sein Ziel, wie das Kaninchen vor der Schlange zu agieren. „Fußball macht doch erst dann Spaß, wenn man dem Gegner sein Spiel aufdrücken kann“, so der 39-Jährige. Auch wenn das natürlich nicht gegen jede Mannschaft in der Oberliga funktionieren könne. Ein festes Spielsystem habe er bereits für sein neues Team vor Augen. Dieses zu verinnerlichen, daran wird ab sofort gearbeitet.

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