SpVgg belohnt sich nicht für einen guten Auftritt

Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden

Im Heimspiel gegen SuS Neuenkirchen unterlagen die Vredener mit 1:3, weil ihre Gäste einfach kaltschnäuziger vor dem Tor agierten.

Vreden

, 17.03.2019, 20:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Entscheidung in der Nachspielzeit: Die Gäste aus Neuenkirchen bejubeln ihren dritten Treffer, die Vredener um Niklas Hilgemann (v.) sind bedient. Für sie wäre mehr drin gewesen.

Entscheidung in der Nachspielzeit: Die Gäste aus Neuenkirchen bejubeln ihren dritten Treffer, die Vredener um Niklas Hilgemann (v.) sind bedient. Für sie wäre mehr drin gewesen. © Sascha Keirat

Da war mehr drin. Darin waren sich nach der 1:3-Niederlage gegen SuS Neuenkirchen alle bei der SpVgg Vreden einig. Während die Gäste ihren zweiten Rang in der Westfalenliga-Tabelle festigten, rutschte die SpVgg auf Platz elf ab.

„Die Niederlage heute war unnötig, hat aber auch gezeigt, warum die Neuenkirchener da oben stehen. Denn sie haben ihre Chancen im Vergleich zu uns eiskalt genutzt“, so die Analyse von Vredens Trainer Rob Reekers.

Nicht konsequent genug

Seine Mannschaft gab in Person von Cihan Bolat zwar den ersten Torschuss ab (4.), unterband das Neuenkirchener Offensivspiel in der Folge aber nicht konsequent genug. So hatte Joshua Roß den Ball bereits einmal an den Pfosten gesetzt (10.), ehe er zum 1:0 für die Gäste traf. Vom Torwart kam der Ball über eine Station schnell nach vorne zu Roß, der Nico Klein-Günnewick abschüttelte und Sören Stauder im Tor keine Chance ließ (14.). Die SpVgg war um eine Antwort bemüht, fand aber zunächst selten den Weg in den gegnerischen Strafraum. So probierte es Leon Kondring zweimal aus der Distanz. Sein erster Versuch ging daneben (22.), der zweite landete an der Latte (26.) – im Nachschuss traf zwar Nico Ostenkötter, doch er hatte im Abseits gestanden. Kurz zuvor hatte sich Malte Nieweler für SuS noch eine dicke Chance geboten, sein Schuss ging aber übers Tor (24.).

Vredens Kapitän Nico Klein-Günnewick trieb das Spiel über die rechte Bahn an.

Vredens Kapitän Nico Klein-Günnewick trieb das Spiel über die rechte Bahn an.

Der Vredener Ausgleich gelang dann direkt vor dem Pausenpfiff nach einer Ecke. Zunächst klärten die Gäste den Ball, Klein-Günnewick brachte ihn wieder rein zu Kondring, dessen Flanke Jannik Enning zum 1:1 einnickte (45.).

Davon beflügelt spielten die Vredener zu Beginn der zweiten Hälfte mutig auf und kontrollierten zunächst das Geschehen. Ibrahim Kouyate scheiterte aus guter Position an Keeper Lukas Greiwe (47.), Niklas Hilgemanns Versuch ging daneben (56.). Doch statt des möglichen 2:1 für Vreden dann das: Ein Fehlpass von Stephan Hartmann, ein Pass zu Witali Ganske – und wieder führte Neuenkirchen (59.). Vreden machte weiter Druck, war im Abschluss, etwa durch Ostenkötter (61.) oder Kouyate (88.), nicht präzise genug oder scheiterte am Torwart. Die SuS-Konter waren immer brandgefährlich. Während Ganske und Fabian Sandmann die Vorentscheidung verpassten (78.), machte Malte Nieweler in der Nachspielzeit mit dem 3:1 alles klar (90.+3).

SpVgg Vreden - Neuenkirchen 1:3
SpVgg:
Stauder - Klein-Günnewick, Hartmann, Enning, Schücker - Beuting (67. Niehuis) - Ostenkötter, Hilgemann, Kondring, Kouyate (90.+3 Wilkes) - Bolat
Tore: 0:1 Roß (14.); 1:1 Enning (45.); 1:2 Ganske (59.); 1:3 Nieweler (90.+3)

Lesen Sie jetzt