SpVgg bringt Favorit ins Schwitzen

SpVgg Vreden

Fußball-Westfalenligist SpVgg Vreden hat mit einer "Not-Elf" den hohen Favoriten 1. FC Gievenbeck gehörig ins Schwitzen gebracht.

VREDEN

von Von Bernhard Mathmann

, 20.10.2013, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Sebastian Hahn (am Boden) und Torhüter Chris Harmeling (r.) mussten mit der SpVgg Vreden in Gievenbeck einen späten Gegentreffer zur 1:2-Niederlage einstecken.

<p>Sebastian Hahn (am Boden) und Torhüter Chris Harmeling (r.) mussten mit der SpVgg Vreden in Gievenbeck einen späten Gegentreffer zur 1:2-Niederlage einstecken.

Bis zwei Minuten vor dem Abpfiff hatten die Vredener noch einen Punkt gebunkert, ehe Kai Göttsch den Blau-Gelben mit einem Kopfballtreffer eine weitere Heimfahrt "mit leeren Händen" bescherte. Mit 1:2 (1:0) fiel die Schlappe der Vredener denkbar knapp und unglücklich aus.

Ganz und gar auf "Reserve" gestellt sind die Alternativen, die sich SpVgg-Trainer Ralf Bugla derzeit bieten: "Wir müssen zurzeit fast eine komplette Mannschaft ersetzen. Das ist fast schon unmöglich", zuckte er mit den Schultern.

Um so erstaunlicher der Auftritt der SpVgg gestern in Gievenbeck: Nicht wie erwartet der Oberliga-Absteiger und ehemalige Spitzenreiter gab die Richtung vor, sondern die Bugla-Elf. "Wir hatten uns auf eine starke und druckvolle Anfangsphase eingeseltt. Aebr von Seiten der Gievenbecker passierte einfach nichts", zeigte sich Bugla verwundert. Und so ergriffen die Gäste die Initiative - und wurden früh belohnt: Nick Albersmann, "Leihgabe" aus der SpVgg-Reserve, fasste sich nach nur zwölf Minuten ein Herz und drosch das Leder aus rund 23 Metern unhaltbar für FCG-Keeper Nico Eschhaus ins Tor - 1:0 für die Vredener.

Und die setzten nach: Carlo Korthals hatte nach klugem Zuspiel von Nils Temme kein Schussglück, weil Eschhaus den Gewaltschuss aus kurzer Distanz noch entschärfte (15.). Auch der 25 Meter-Schuss von Marc van den Berg hätte zum 2:0 gereicht, wenn nicht Eschhaus mit "letzter Streckung" den Torschrei unterbunden hätte (25.).

Erst in der 32. Minute hatten die Gastgeber einen ersten Schussversuch gewagt. Und sie hatten nach 55 Minuten das Glück auf ihrer Seite, als Chris Harmeling bei einem Eckstoß den Ball verfehlte und somit den Weg für Nicolas Kriwet zum 1:1-Ausgleich freigab. Erst in der 88. Minute gab es den Nackenschlag, als Göttsch nach einem Eckball per Kopf zum 2:1-Siegtreffer ausholte.

 

bml

 

 

 

 

 

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