SpVgg empfängt ihren ersten Verfolger

Fußball-Westfalenliga: Erstes Heimspiel gegen Rödinghausen

Der Begriff „Spitzenspiel“ ist nach einem Spieltag vielleicht noch etwas übertrieben. Fakt ist aber, dass sich sowohl die SpVgg Vreden als auch der SV Rödinghausen II beim Ligastart in guter Form präsentierten und jeweils mit einem deutlichen Sieg im Rücken in die Partie am Sonntag im Hamalandstadion gehen.

VREDEN

, 18.08.2017, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Offensivmann Claudio Vieira Martins (r.) kam beim ersten Saisonspiel nicht für die SpVgg zum Einsatz. Der Portugiese hofft aber, am Sonntag dabei zu sein.

Offensivmann Claudio Vieira Martins (r.) kam beim ersten Saisonspiel nicht für die SpVgg zum Einsatz. Der Portugiese hofft aber, am Sonntag dabei zu sein.

So stehen die Vredener vor ihrem ersten Heimspiel an der Tabellenspitze, der SVR ist Zweiter. Vergangenen Sonntag fuhren die Blau-Gelben beim SV Spexard einen glatten 4:0-Sieg ein. Erster Verfolger ist die Rödinghausener Reserve nach ihrem 3:0-Erfolg gegen Victoria Clarholz. Im Spiel seiner Mannschaft vermisste SpVgg-Trainer Marcus Feldkamp in der ersten halben Stunden die Dominanz seiner Elf, die nach 1:0-Pausenführung und Platzverweis für Spexard aber für klare Verhältnisse sorgte und noch deutlicher hätte gewinnen können.

Hilfe aus der Regionalliga

Ein ähnlich klares Ergebnis ist am Sonntag eher nicht zu erwarten – darauf lassen zumindest die bisherigen vier Vergleiche in der Westfalenliga, in die Rödinghausen 2015 aufgestiegen ist, schließen. Zweimal gewann Vreden mit 1:0, einmal der SVR mit 4:3 und einmal gab’s ein 2:2. In der Vorsaison spielten die Gäste lange Zeit in der Tabellenspitze mit, sackten aber zum Saisonende hin im Klassement ab und belegten Platz neun. Feldkamp erwartet „eine ganz andere Aufgabe als in Spexard“, zumal beim Gegner mit Verstärkung aus dem Regionalliga-Team zu rechnen sei. Am ersten Spieltag liefen gleich fünf Mann aus diesem für die Reserve auf. Die Akteure, die am Vorsonntag für die SpVgg aufliefen, sind allesamt auch für dieses Wochenende einsatzbereit. Mit Jannik Enning kommt nach verbüßter Rotsperre sogar noch eine weitere Alternative hinzu.

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