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SpVgg geht beim Ersten der Sprit aus

Fußball-Westfalenliga

Der Westfalenliga-Tabellenführer Preußen Münster II war der erwartet starke Gastgeber der SpVgg Vreden. Das knappe 0:1 täuscht ein wenig. Es fehlten letztlich aber auch die Reserven.

Vreden

, 07.04.2019 / Lesedauer: 3 min
SpVgg geht beim Ersten der Sprit aus

Trainer Rob Reekers und Co-Trainer Yuzuru Okuyama (hinten) sahen eine SpVgg, die sich nach Kräften bemühte. Niklas Nihuis (M.) und Mitspielern fehlten letztlich auch Kraft und Konzentration, um auf den Rückstand zu reagieren. © Michael Schley

Es war zwar nur ein knappes 1:0, das die SpVgg Vreden beim Tabellenführer Preußen Münster II kassierte. Für einen eigenen Sieg hätte am gestrigen Sonntag allerdings alles passen müssen. „Das Ergebnis geht schon in Ordnung, Münster war in allen Belangen einfach ein paar Prozent besser. Das müssen und können wir akzeptieren.“ Coach Rob Reekers hatte eine emsige Gästemannschaft gesehen, die sich nach Kräften gegen einen fußballerisch erwartet starken Spitzenreiter wehrte. Die Kräfte ließen mit zunehmendem Spielverlauf allerdings nach.

In Durchgang eins konnte Vreden die Partie weitgehend offen gestalten. Preußen diktierte das Tempo zwar, die SpVgg konnte sich allerdings immer wieder aus der Umklammerung befreien. Echte Torchancen blieben auf beiden Seiten überwiegend aus. Nicolas Ostenkötter zeigte sich in der 35. Minute ein wenig zu unentschlossen. Eine dieser falschen Entscheidungen, die das Offensivspiel der Gäste über 90 Minuten prägen sollten.

SpVgg hält Druck stand

Auch nach dem Seitenwechsel hielt Vreden dem Druck zunächst stand. Den spielentscheidenden Treffer konnte dei Elf aber auch nicht verhindern: Einen Pass von Julius Hälscher nahm Fabian Kerelaj auf, der Joker ließ Torhüter Sören Stauder keine Chance (61.). Für eine echte Reaktion fehlte dem Westfalenligisten in der Folge die Energie. „Bei den Temperaturen auf Kunstrasen hast du dann einfach gespürt, dass viele Spieler aus Verletzungen zurückgekommen sind. Da ist dann irgendwann der Tank leer, wenn der Gegner das Tempo hochhält“, sah Reekers wenige reelle Optionen, der Begegnung noch eine Wendung zu geben. Und wenn die SpVgg einmal ins Umschaltspiel kam, dann fehlte oft der letzte Pass – auch der schwindenden Konzentration geschuldet. Ostenkötter legte Carlo Korthals noch einen Ball auf, den letzterer übers Tor zog (75.), dann hatte Torhüter Marko Dedovic wenige Probleme mit einem Abschluss von Ostenkötter selbst (85.). Münster fehlte letztlich die letzte Zielstrebigkeit, um aus der Überlegenheit auch zahlenmäßig eine Entscheidung zu erzwingen – richtig Spannung kam aber auch so nicht auf.

„Man hat schon gesehen, warum der Gegner und nicht wir oben stehen. Das müssen meine Spieler mitnehmen. Sie haben in der Praxis gespürt, dass sie weiter arbeiten müssen, um sich zu verbessern.“ Rob Reekers hofft im Anschluss an insgesamt ordentliche 90 Minuten auf einen Lerneffekt.

Preußen Münster II - SpVgg Vreden 1:0
SpVgg:
Stauder - Reekers, Korthals, Hartmann, Kondring, Hakvoort, Klein-Günnewick (65. Beuting),
Niehuis, Hilgemann, Ostenkötter, Bolat.
Tore: 1:0 Kerellaj (61.).

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