SpVgg ist trotz Rollentausch klarer Favorit gegen Alstätte

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Das Bezirksliga-Derby findet am Samstag auf Kunstrasen in Vreden statt auf Rasen in Alstätte statt. Gäste-Coach Markus Krüchting erwartet dabei einen Klassenunterschied.

Vreden

, 22.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit vertauschten Rollen treten die SpVgg Vreden II und der VfB Alstätte am Samstag zum Nachholspiel in der Bezirksliga 11 an. Das gilt allerdings nur für die Rolle des Gastgebers. Die haben auf dem kurzen Dienstweg die Vredener übernommen, damit die Partie auch sicher stattfinden kann. Gespielt wird ab 15 Uhr auf dem Kunstrasen im Hamalandstadion, das Rückspiel im Mai steigt dann beim VfB.

Wenn es um die Favoritenrolle geht, dann bekommen ebenfalls die Blau-Gelben den Zuschlag. Mit ihren gegen Adler Weseke zum Jahresende und die TSG Dülmen zum Jahresstart am vergangenen Sonntag hat sich die SpVgg als Tabellenzehnter ein Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge verschafft. „Mit dem Sieg gegen Dülmen ist uns ein Topstart gelungen, den wir so nicht erwartet hatten“, sagt SpVgg-Trainer Gustav Mauritz mit Blick auf das Last-Minute-2:1 gegen die TSG.

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Damit haben sich die Vredener (Kreisliga-Meister 2018) eine Ausgangslage verschafft, von der die Alstätter (Kreisliga-Meister 2019) nur träumen können. Mit ihren acht Zählern haben sie gerade einmal ein Drittel der Vredener Punkte eingesammelt – allerdings auch bei zwei gespielten Partien weniger. Spielertrainer Markus Krüchting verschließt nicht die Augen vor der Schwere der Aufgabe im Hamalandstadion. „Wenn man sieht, dass bei uns aktuell acht Feldspieler ausfallen und bei Vreden wieder Leute aus dem Westfalenliga-Kader dabei sind, dann liegen sicherlich eine bis anderthalb Klassen zwischen beiden Mannschaften.“

Mehr Gutes als Schlechtes

Im Gegensatz zur SpVgg haben die Alstätter in diesem Jahr noch keine Pflichtbegegnung, nur vier Testspiele, absolviert. „Es war mehr Gutes dabei als Schlechtes“, sagt Krüchting. Doch in der Partie am Partie am Samstag gehe es für seine Elf nur darum, „alles abzurufen, was möglich ist, um nicht unter die Räder zu kommen“.

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Ihre Favoritenrolle nehmen die Vredener auch an, wie Gustav Mauritz sagt – „und so werden wir das Spiel auch angehen“. Bis auf Florian Dünne stehe der gleiche Kader zur Verfügung wie in der Vorwoche.

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