SpVgg ist vor Aufsteiger Nottuln gewarnt

Fußball-Westfalenliga

Kreisderby, Verfolgerduell, Wiedersehen mit alten Bekannten – die Begegnung der SpVgg Vreden mit GW Nottuln am Sonntag bietet einiges.

Vreden

, 05.10.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bereits im Halbfinale des Eintracht-Pokals in Ahaus traf die SpVgg mit Kirill Volchkov, Jan Beverborg und Dennis Wüpping (v.l.) auf GW Nottuln. Die Vredener setzten sich mit 3:1 gegen Felix Hesker und die Grün-Weißen durch.

Bereits im Halbfinale des Eintracht-Pokals in Ahaus traf die SpVgg mit Kirill Volchkov, Jan Beverborg und Dennis Wüpping (v.l.) auf GW Nottuln. Die Vredener setzten sich mit 3:1 gegen Felix Hesker und die Grün-Weißen durch. © Sascha Keirat

Punktgleich messen sich am Sonntag die beiden klassenhöchsten Teams des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld. Die SpVgg Vreden bittet Aufsteiger GW Nottuln ab 15 Uhr zum Westfalenliga-Duell. Dritter gegen Vierter heißt es dann im Hamalandstadion.

Jeweils 13 Zähler haben beide Kontrahenten bisher gesammelt, die Vredener benötigten dafür allerdings acht, die Nottulner nur sieben Spiele. Diese Punktzahl genügt bislang, um in dieser ausgeglichenen Liga oben mitzumischen. Der Gewinner des Kreisderbys könnte sogar die Tabellenführung übernehmen.

Das ist aber nicht der Hauptgedanke von SpVgg-Trainer Rob Reekers. Ihm geht es in erster Linie darum, dass seine Mannschaft ihre Stärken wieder besser auf den Platz bringt als in den vergangenen Wochen. Nach den Niederlagen in Emsdetten und gegen Herford erwischten die Vredener auch zuletzt bei Schlusslicht TuS Tengern nicht gerade einen Sahnetag. Dennoch gelang ein 1:0-Sieg, der vor allem fürs Selbstvertrauen wichtig war.

Reekers erwartet schwere Aufgabe

Mit der Partie gegen die Nottulner – trainiert vom früheren SpVgg-Spieler Jens Niehues – erwartet Reekers jetzt eine schwere Aufgabe. „Die haben ihre Sache bislang gut gemacht, sind eine eingespielte Mannschaft und haben mehrere Qualitäten, unter anderem bei Standards. Da müssen wir höllisch aufpassen.“ Im eigenen Spiel sei es wichtig, die Umschaltmomente besser zu nutzen als in den vergangenen Spielen. Defensiv gut stehen und mit Geduld die eigene Offensivstärke zum Tragen bringen – das ist der Plan. Welche Elf genau diesen umsetzen soll, wird sich noch entscheiden.

Denn auf der einen Seite kehrt zwar Bas Reekers nach Krankheit ins Team zurück, auf der anderen Seite ist der Einsatz von Niklas Hilgemann (Probleme am Sprunggelenk) und Dennis Wüpping (Wadenprobleme) fraglich. Ebenfalls offen ist, ob der zurückgekehrte Ricardo Ottink das Tor hütet oder Marvin Langer wie schon in den letzten zwei Partien.

Das sagt Nottulns Trainer Jens Niehues

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© Sascha Keirat

Wie fühlen Sie sich bei Ihrem neuen Klub?
Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, hier anzukommen, das läuft super. Sportlich haben mein Co-Trainer und ich schon ein bisschen gebraucht, um unsere Ideen an die Mannschaft zu transportieren. Wir hätten sicher schon ein paar Punkte mehr haben können.

Was erwarten Sie bei Ihrer Rückkehr zum Ex-Klub in Vreden?
Für mich persönlich ist es schön, zurückzukommen, weil ich in Vreden die schönsten vier Jahre meiner Spielerlaufbahn hatte und auch heute noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern habe. Aber das hat natürlich nichts mit dem Spiel zu tun. Die SpVgg möchte gern oben mitspielen und wird versuchen, uns zu bespielen. Für uns wird es darauf ankommen, die Stärken des Gegners zu minimieren und unsere eigenen zu maximieren.

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