SpVgg kommt nicht in die Zweikämpfe

Fußball-Westfalenliga: Vreden verliert in Delbrück

Es war irgendwie doch diese Art von Fußballspiel, das die SpVgg Vreden beim Delbrücker SC schon oft erlebt hat. Letztlich war die Leistung nicht überzeugend genug, um mit Zählbarem belohnt zu werden. Die kompakten Gastgeber gewannen verdient mit 1:0.

VREDEN

, 23.10.2016, 20:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
egen einen derart kompakten Gegner muss eine Mannschaft in die Zweikämpfe finden. Das gelang Niklas Grubbe und den Mitspielern von der SpVgg Vreden in Delbrück zu spät

egen einen derart kompakten Gegner muss eine Mannschaft in die Zweikämpfe finden. Das gelang Niklas Grubbe und den Mitspielern von der SpVgg Vreden in Delbrück zu spät

Vieles, was das Spiel der Vredener am vergangenen Wochenende positiv ausgemacht hatte, konnte die Mannschaft von Trainer Marcus Feldkamp gestern nicht abrufen. Dazu kamen vor allem vor der Pause schwache Zweikampfwerte. "Delbrück war fußballerisch sicher nicht überragend, hat mit den bekannten Mitteln aber wenig zugelassen und uns den Schneid abgekauft", hatte Feldkamp die Vorteile beim Gegner schnell ausgemacht. Vom Anstoß weg bekamen die Blau-Gelben keinen Zugriff auf die Partie. Der DSC erspielte sich eine Feldüberlegenheit - Patrick Kurzen gab erste Warnschüsse ab (17., 19.).

Feldkamp stellte nach einer halben Stunde das System um, die Partie gestaltete sich fortan ausgeglichener. Ohne große Höhepunkte. Takahiro Tanio hätte die Gäste bei der einzigen nennenswerten Offensivaktion in Tornähe doch in Führung bringen können - ihm versprang aber der Ball (34.). Besser kam Vreden in den zweiten Durchgang hinein. Aus einer eigenen Standardsituation heraus kassierte das Team dennoch früh das Tor des Tages: Patrick Plucinski konnte einen schnellen Gegenstoß abschließen (55.).

"Extra vor Umschaltspiel gewarnt"

"Ich hatte im Vorfeld extra vor dem schnellen Umschaltspiel gewarnt. Gerade über unsere linke Seite waren wir diesbezüglich anfällig - Maximilian Meyer haben wir nicht in den Griff bekommen", so ein enttäuschter Coach. Der Torschütze war es auch, der die Entscheidung verpasste (63.). Der Treffer selbst wirkte wie ein "verspäteter Weckruf" für die Gäste: In der letzten Viertelstunde versuchte Vreden nun noch einmal alles - ohne richtig zwingend zu werden. So waren es einzig zwei Kopfbälle von Sebastian Hahn nach ruhenden Bällen, die bei einem Quäntchen mehr Glück noch zu einem gewiss schmeichelhaften Ausgleich hätten führen können (77., 83.).

SpVgg Vreden: Ottink - Grubbe, Hahn, Korthals, Wiesweg, Möllers, Klein-Günnewick (77. Shinawi), Tanio, Ivanusic (58. Steiner), J. Temme, N. Temme (56. Vieira Martins).Tor: 1:0 Plucinski (55.).

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