SpVgg setzt in der Hitze auf Kompaktheit

Fußball-Westfalenliga

Gegen den Tabellenzweiten SC Roland will der Westfalenligist die guten Eindrücke aus der Vorwoche bestätigen – und das erneut schon am Samstag.

Vreden

, 24.08.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
SpVgg setzt in der Hitze auf Kompaktheit

Nach der Rückkehr des Hochsommers muss sich die SpVgg Vreden nicht nur auf einen Gegner mit viel Qualität einstellen. Auch die Rahmenbedingungen werden den Akteuren einiges abverlangen, weiß Trainer Rob Reekers (2.v.l.). © Michael Schley

Der Einstieg in die Saison ist geschafft, jetzt sollen die nächsten Schritte folgen: Nach dem ordentlichen Auftritt in Rödinghausen nimmt die SpVgg Vreden gegen den SC Roland aus Beckum den nächsten Anlauf auf den ersten Saison-Dreier – und das erneut bereits am Samstag ab 16 Uhr im Hamalandstadion. Der Sonntag gehört an diesem Wochenende dem Nachwuchs mit dem „Sport Niehuis Cup“. Für Rob Reekers geht es gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Westfalenliga 1 vor allem darum, die Dinge, die die Mannschaft in der Vorwoche schon deutlich besser umgesetzt hat als zum Auftakt gegen Hiltrup, weiter zu festigen.

„Einstellung muss passen“

„Zunächst einmal muss die Einstellung wieder passen, dann wird es wichtig sein, ähnlich kompakt aufzutreten. Die Linien müssen gut zusammenarbeiten. Dann sind wir auch schwer zu schlagen“, zeigt sich der Niederländer zuversichtlich.

Er weiß natürlich, dass der Gast schon fast traditionell mit einem erfahrenen und namhaften Kader anreist. Viele Spieler, die bereits auf höherem Niveau unterwegs waren, sorgen für ein gehobenes Westfalenliga-Niveau. Das trifft unter anderem auf den aktuellen Top-Torjäger Semih Daglar (4 Tore) zu. Was in der Vergangenheit fehlte, war Konstanz. Und in dieser Hinsicht scheint die Mannschaft mit den Siegen in Neuenkirchen und gegen Spexard ein erstes Zeichen zu setzen, dass man endlich einmal auf einem guten Weg ist, eine echte Spitzenmannschaft zu werden. Und so stellt sich Rob Reekers auf einen Gegner mit „viel Qualität“ ein.

Hartmann fehlt

Grund zu Veränderungen sieht Reekers vorerst nicht. Einzig Stephan Hartmann (Urlaub) gilt es aus der Startelf der Vorwoche zu ersetzen, eine Option könnte systembedingt Marvin Hakvoort darstellen. Reekers gibt seinen Mannen neben der notwendigen defensiven Kompaktheit auch mit auf den Weg, „vorne präsent“ zu sein – und das mit mehr Durchschlagskraft.

„Angesichts der zu erwartenden Hitze wird auch ein Kraftakt auf die Spieler zukommen“, erwartet Reekers besondere Rahmenbedingungen. Und entsprechend froh zeigt er sich, dass es wieder über Naturrasen geht.

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