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SpVgg-Team übersieht Trainer-Signale: Trostlose Leistung der Vredener beim 0:0 in Wettringen

VREDEN SpVgg Vredens Trainer Ingo Schlösser hatte sich ein feines Rezept zurecht gelegt: Mit einer ähnlichen Leistung wie zuletzt im Freundschaftsspiel in Coesfeld sollte seine Elf auch in Wettringen engagiert zu Werke gehen und mit einem "Dreier" alle möglichen Eventualitäten um ein Abrutschen in die unteren Tabellenregionen zu vermeiden.

22.03.2009, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
SpVgg-Team übersieht Trainer-Signale: Trostlose Leistung der Vredener beim 0:0 in Wettringen

<p>Keine Ordnung im Spiel: In dieser Situation versuchen sich je drei Wettringer und Vredener Fußballer zu orientieren; der Ball ist längst weg aus dem Brennpunkt des Geschehens. Mathmann</p>

Soweit die Theorie. Die 90minütige Praxis sah allerdings ganz anders aus: Die Aktionen auf dem Platz von Vorwärts Wettringen ließen die Vermutungen zu, als ob die Vredener Fußballer jetzt schon im tiefsten Abstiegssumpf stechen würden. So verkrampft und orientierungslos präsentierten sie sich. Und hätten die Blau-Gelben gestern einen Gegner erwischt, der nur ein wenig stärker aufgespielt hätte wie die stark abstiegsbedrohte Vorwärts-Elf von Trainer Clemens Gude, dann hätten die Vredener die Rückreise sicher nicht mit einem 0:0-Unentschieden und einem Punkte antreten können.

"Es ist mir völlig schleierhaft, wieso die Mannschaft in einem Punktespiel ihr Potenzial nicht abrufen kann, das sie in einem Testspiel ohne Weiteres präsentiert", rätselte Trainer Schlösser.

In einem Spiel ohne echte Tormöglichkeiten blieben beide Seiten schwach: Bei den Vredenern war zwar deutlich die taktische Ausrichtung mit Viererkette, Mittelfeld-Raute und Doppelspitze zu erkennen, ein funktionierendes Mannschaftsgefüge hingegen blieb auf der Strecke. Und so reagierte Schlösser: Nach 25 Minuten schickte er Klein-Günnewick und Terbeck auf die Aufwärm-Bahn - die Elf auf dem Platz aber übersah das Signal. "In der Pause hätte ich am liebsten alle elf Spieler ausgewechselt", erklärte er nach Spielschluss. Deswegen quälten sich die Akteure auf dem Platz zum Schlusspfiff - etliche Fans suchten indes schon vorher das Weite. bml

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