SpVgg-Trainer Rob Reekers zollt SV Spexard großen Respekt - und erwartet "zähen Gegner"

mlzFußball-Westfalenliga

Die Formkurve bei der SpVgg Vreden zeigt weiter nach oben. Trainer Rob Reekers behält die nötige Demut. In Spexard braucht es geschärfte Sinne – die jüngsten Duelle sind Warnung genug.

Vreden

, 26.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Konsequenz und Überzeugung von der ersten Minute an zeigen – und daraus die nötige Souveränität entwickeln: So hat die SpVgg Vreden die schwere Heimaufgabe gegen den SuS Neuenkirchen gemeistert. Diese Mentalität sollte der Westfalenliga-Zweite konservieren und mit auf die weite Reise zum SV Spexard nehmen, dann werden die Vorzeichen keine schlechten sein, die aktuell gute Serie weiter auszubauen.

Keine Selbstläufer

Doch dass im Fußballer und gerade auf diesem Niveau Selbstläufer eher selten sind, das weiß auch Trainer Rob Reekers: „Ich kann mich eigentlich auf die Mannschaft verlassen. Aber im Fußball klappt es mal besser, aber auch mal schlechter, die Vorgaben umzusetzen. Das hängt von vielen Faktoren ab – immer auch noch vom Gegner.“

Und mit dem SV Spexard erwartet die SpVgg am Sonntag eine andere Art Gegner. Die Ostwestfalen schaffen es immer wieder, sich über Serien in eine Position zu spielen, die ruhiges Arbeiten ermöglicht. Davor zieht auch Reekers den Hut: „Das ist schon beeindruckend, was dort geschaffen wird. Trainer Martin Simov kenne ich noch aus meiner Zeit beim FC Gütersloh. Er macht mit seinem Team schon einen richtig guten Job.“

SpVgg bleibt selbstkritisch

Aktuell führen die Gütersloher erneut eine positive Bilanz auf Rang sieben, zu Hause wurde erst einmal verloren bei drei Siegen in fünf Partien. „Das ist ein zäher Gegner, Spexard macht die Räume eng, sucht das Umschaltspiel.“ Davon konnte sich Vreden in der Vergangenheit schon häufiger überzeugen, es tat sich dabei in der Fremde aber häufig leichter.

Auch in der aktuell guten Phase legt Reekers viel Wert darauf, die Spiele intensiv zu analysieren: „Wir sind weiter selbstkritisch genug. Dass die Jungs die Vorgaben versuchen umzusetzen, ist das eine. Wichtig ist aber auch, dass sie ihre Verbesserungspotenziale erkennen: als Mannschaft und individuell.“ So werde sich die Mannschaft „peu à peu weiterentwickeln“ – damit die guten Momente weiter zunehmen. So wie gegen Neuenkirchen zuletzt...

Lesen Sie jetzt