SpVgg verliert zu einfach

Fußball-Westfalenliga: 0:4 in Spexard

So deutlich, wie es das 0:4 vermuten lässt, waren die Kräfteverhältnisse zwischen dem SV Spexard und der SpVgg Vreden nicht. Für dieses deutliche Ergebnis gab es aber Gründe.

VREDEN

, 24.04.2016, 19:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie schon im Oktober musste die SpVgg mit Mike Börsting (r.) dem Gegner aus Spexard den Vortritt lassen

Wie schon im Oktober musste die SpVgg mit Mike Börsting (r.) dem Gegner aus Spexard den Vortritt lassen

Zum einen resultierten die ersten drei Gegentreffer im Grunde sämtlich aus Gastgeschenken. Und bei den möglichen Versuchen, den Anschluss herzustellen, fehlte den Gästen einfach der nötige Killerinstinkt. „Dann kommt so etwas dabei heraus“, sah Trainer Marcus Feldkamp insgesamt eine „zu hohe, aber über 90 Minuten gesehen verdiente“ Niederlage – die zweite gegen diesen Gegner in der laufenden Spielzeit.

Kaum hatte Vreden den Versuch unternommen, ins Spiel zu finden, da lag es bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Beim 0:1 verlängerte Sebastian Hahn eine Flanke ins eigene Netz (8.), zum zweiten Tor versenkte Stefan Forthaus einen Handelfmeter (14.). „Das haben wir trotz allem ganz gut abgeschüttelt“, sah der Coach in der Folge eine „gute Phase“, in der der dritte Gegentreffer nach einem inkonsequenten Abwehrversuch von Torhüter Ricardo Ottink durch Charbel Abdullahat hineinplatzte (39.). Auf der Gegenseite ließen Nico Klein-Günnewick und Claudio Vieira Martins ihre Gelegenheiten zum Anschluss ungenutzt (33., 43.).

Und auch direkt nach dem Seitenwechsel verpasste Klein-Günnewick gleich doppelt die Chance zum Anschluss (49., 52.). „So robust wie Spexard auch aufgetreten ist – dann hätte der SV noch einmal gewackelt“, hätte Vreden bei einem Anschlusstreffer noch einmal die „zweite Luft“ erhalten. Doch diese nahm Philipp Kunde den Blau-Gelben nach schnellem Gegenstoß endgültig (54.). Damit war die Partie selbstverständlich gelaufen, auch wenn Vreden noch alles versuchte, das Ergebnis ansehnlicher zu gestalten.

„Die Zeitpunkte und die Art und Weise der Entstehung der Gegentore haben einfach wehgetan. Das war zu einfach, um auf diesem Niveau etwas mitzunehmen. Wir müssen in beide Richtungen einfach energischer auftreten. Eine Aufgabe für den Rest der Saison“, blickte Feldkamp bereits auf das kommende Heimspiel gegen die Reserve des SV Rödinghausen voraus. Ein ähnliches Kaliber. 

 

SV Spexard - SpVgg Vreden 4:0 SpVgg Vreden: Ottink - Steiner, Korthals (63. Okuyama), Hahn, Möllers, Klein-Günnewick, Ivanusic, J. Temme, Buning (36. Niehuis), Vieira Martins (83. Börsting), Hakvoort. Tore: 1:0 Eigentor (8., Hahn); 2:0 Forthaus (14., Handelfmeter); 3:0 Abdullahat (39.); 4:0 Kunde (54.).

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