SpVgg will den Trend stoppen

Fußball-Westfalenliga: Gegen Delbrück

Dieses Spieljahr läuft noch nicht nach dem Geschmack der SpVgg Vreden. Abgesehen von den beiden Erfolgen im Kreispokal gelang der SpVgg 2016 erst ein Sieg in sieben Westfalenligapartien. Das würden die Blau-Gelben am Sonntag im Heimspiel gegen den Delbrücker SC gern ändern – allerdings zählt dieser zu den Schwergewichten der Liga.

VREDEN

, 15.04.2016, 18:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alexander Buning (l.) ist wieder einsatzbereit und kehrt am Sonntag in den Vredener Kader zurück.

Alexander Buning (l.) ist wieder einsatzbereit und kehrt am Sonntag in den Vredener Kader zurück.

Noch beim Hinspiel im Oktober reisten die Vredener als Tabellendritter nach Delbrück (damals Fünfter), um dort unglücklich durch einen Gegentreffer in der 88. Minute mit 0:1 zu verlieren. Beim Rückspiel am Sonntag treffen sich die Teams unter ganz anderen Vorzeichen: Delbrück verpasste unter der Woche erst im Elfmeterschießen gegen die SG Wattenscheid das Finale im Westfalenpokal, ist derzeit Ligazweiter und darf sich damit Hoffnung auf den Oberliga-Aufstieg machen. Die Vredener stehen als Siebter im Mittelfeld der Liga und hoffen, ihre starke Hinrunde in den verbleibenden Spielen nicht komplett vergessen zu machen – oder gar noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden.

Unruhe vermeiden

Lieber heute als morgen würde natürlich auch Trainer Marcus Feldkamp seine Elf wieder siegen sehen: „Wir können alle die Tabelle lesen und wollen unnötige Unruhe vermeiden.“ Er sei sich aber sicher, dass mit der Rückkehr der vielen Verletzten – ab Sonntag sind auch Ricardo Ottink und Alexander Buning wieder im Kader – auf kurz oder lang auch die Ergebnisse wieder stimmen werden. „Auch wenn wir letzte Woche in Hassel verloren haben, war das schon eine Steigerung zur Woche davor“, so Feldkamp. „Wir müssen uns jetzt das Selbstvertrauen über einen Sieg zurückholen. Delbrück ist ein Gegner, an dem wir uns messen können, der uns alles abverlangen wird.“

Um gegen den besonders in der Defensive starken Gast bestehen zu können, sei es vor allem wichtig, „die Balance zwischen Abwehr und Angriff zu findet und Delbrück nicht ins offene Messer zu laufen“, so Feldkamp.

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