Stadtlohn macht‘s fast zweistellig: So liefen die Testspiele am Mittwoch

mlzFußball

Während der Klassenunterschied beim Testspiel des SuS Stadtlohn in Legden klar erkennbar war, lieferten sich RW Nienborg und Eintracht Ahaus II am Mittwoch ein etwas engeres Duell.

Legden, Heek

, 05.08.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer im Legdener Dahliendorfstadion der Bezirksligist und wer der Kreisligist war, das zeigte der Freundschaftskick zwischen dem gastgebenden SuS und seinem Namensvetter aus Stadtlohn am Mittwochabend deutlich. Ein paar Kilometer weiter in Nienborg trafen mit dem SC Rot-Weiß und Eintracht Ahaus II zwei A-Liga-Konkurrenten aufeinander. Auch wenn der Endstand eindeutig wirkte, verlief das Spiel nicht ganz so.

SuS Legden - SuS Stadtlohn 0:9
Nachdem der Ball schon in der zweiten Minute nach einem Treffer von Milan Tendahl zur Stadtlohner Führung im Netz lag, deutete sich an, wohin die Reise in diesem Spiel gehen würde. Der Bezirksligist beherrschte das Geschehen klar und legte konsequent nach. Tendahl traf aus kurzer Distanz zum 0:2 (15.) und zeigte auch ein paar Minuten beim 0:3 (20.) keine Nerven. Die Legdener kamen über Entlastungsangriffe, unter anderem mit einem Pfostenschuss durch Tarek El-Abdulah (18.), nicht hinaus. Noch vor dem Seitenwechsel kassierten sie das 0:4 durch Justus Jaegers (31.).

Der Stadtlohner Kapitän, am Ende als Mittelstürmer eingesetzt, zeigte sich auch nach der Pause treffsicher und legte die Tore zum 0:5, 0:8 und 0:9 (60., 88., 89.) nach. Zwischendurch durften noch Maximilian Wolf (0:6, 67.) und Mario Thentie (0:7, 69.) ran. Trainer Stefan Rahsing zeigte sich mit dem Resultat erwartungsgemäß zufrieden: „Wir sind im Plan und haben gesehen, dass wir den Legdenern schon eine Woche voraus sind. Vor allem unsere Torchancen haben wir besser genutzt als noch am Wochenende in Lette.“

Jetzt lesen

RW Nienborg - Eintracht Ahaus II 0:4
So klar, wie es der Endstand vermuten lässt, verlief die Begegnung im Eichenstadion nicht. „Wir haben es gut gemacht, aber auch zu den richtigen Zeitpunkten das Tore getroffen. Nienborg war sicher keine vier Tore schlechter“, analysierte Eintracht-Coach Matthias Junk nach dem ersten Testspiel seiner Eintracht-Reserve. Die ging durch einen Freistoßtreffer von Julius Wieland mit 1:0 in Front (28.), wobei es auch bis zum Pausenpfiff blieb.

Nachdem Nienborg stark aus der Kabine gekommen war, zogen die Gästen den Rot-Weißen mit zwei weiteren Toren den Zahn. Julian Boonk traf zum 0:2 (65.), Jan Honekamp legte das 0:3 nach (69.). Den Schlusspunkt setzte der aus der A-Jugend aufgerückte Sven Vortkamp (90.).

Lesen Sie jetzt