Stadtlohns Mario Thentie setzt Schlusspunkt hinter kuriose Schlussphase

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In einer dramatischen Schlussphase ergatterte der SuS Stadtlohn bei der TSG Dülmen zumindest noch einen Punkt. Der Rückstand auf Platz eins beträgt für den SuS nun aber zwei Zähler.

Stadtlohn

, 10.11.2019, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der letzten Minute der offiziellen Spielzeit lief ein Dülmener allein aufs SuS-Tor zu. Verteidiger Lars Sparwel holte ihn noch ein und stoppte ihn auf Kosten eines Strafstoßes. SuS-Keeper Jan Hintemann beschwerte sich lautstark und sah die Rote Karte wegen Beleidigung. Sein Vertreter Stefan Mester konnte den Elfmeter von Marcus Fischer nicht parieren – und mit dem Gegentor zum 1:2 schien der SuS besiegt (90.+3).

Alles nach vorn geworfen

Doch damit wollten sich die Stadtlohner nicht abfinden, warfen noch mal alles nach vorn, erhielten einen Freistoß und Mario Thentie verwandelte diesen aus 22 Metern mithilfe des Innenpfostens zum 2:2-Endstand (90.+6). „Vor der Moral in der Schlussphase kann ich wieder nur den Hut ziehen“, so SuS-Trainer Stefan Rahsing. „Vorher haben wir es aber verpasst, das 2:0 oder das 3:1 zu schießen.“

Den ersten Stadtlohner Treffer erzielte Maximilian Rhein bereits nach 20 Sekunden, als die Dülmener ihm den Ball in die Füße spielten. Mit ihrer ersten Chance kam die TSG durch Tobias Korte dann zum Ausgleich (34.). Davor und auch danach ließen die Stadtlohner gute Chancen liegen.

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TSG Dülmen - SuS Stadtlohn 2:2
SuS: Hintemann - Diekenbrock, Brinkmann, Jaegers, Sparwel - Thentie, Wolf - Vreven (75. Dormayer), Meise (60. Deitert), Tendahl (90.+2) - Rhein
Tore: 0:1 Rhein (1.); 1:1 Korte (34.); 2:1 Fischer (90.+3, FE.); 2:2 Thentie (90.+6)
Rote Karte: Hintemann (90.)

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