Stadtpark wird wieder zum Schaufenster

Fußball: Eintracht-Pokal

Die meisten Mannschaften haben ihre ersten Testspiele hinter sich gebracht und kommen allmählich wieder in den Wettkampfmodus. In den kommenden Tagen stellen sich nun sieben überkreislich aktive Teams sowie ein Kreisligist einem größeren Publikum vor: Der Ahauser Stadtpark wird im Rahmen des Eintracht-Pokals wieder zum Schaufenster für den Fußball in der Region.

AHAUS

, 22.07.2015, 19:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Können frühestens im Halbfinale aufeinander treffen: Christopher Ransmann (l., Eintracht) und SuS-ler Andre van den Berg.

Können frühestens im Halbfinale aufeinander treffen: Christopher Ransmann (l., Eintracht) und SuS-ler Andre van den Berg.

Bereits am ersten Gruppenspieltag am Donnerstagabend geben sich die beiden Vorjahresfinalisten die Ehre: Das Eröffnungsspiel bestreitet der SuS Stadtlohn im Duell mit Landesligist Westfalia Gemen (18.30 Uhr), anschließend misst sich Titelverteidiger 1. FC Bocholt mit seinem Ortsnachbarn VfL Rhede (20.15 Uhr).

Als klassenhöchste Teilnehmer zählen die Stadtlohner (Oberliga Westfalen) und die Bocholter (Oberliga Niederrhein) zum Kreis der Favoriten auf den Turniersieg. Die Stadtlohner können dabei mit Ausnahme des verletzten Kevin Bockhorn auf ihren gesamten Kader zurückgreifen. „Wir werden viel durchwechseln, wollen aber natürlich die Gruppenphase überstehen. Das wird bei den starken Gegnern schwer genug“, schätzt Stadtlohns spielender Co-Trainer Jens Roßmöller, der Chefcoach Daniel Sekic vertritt.

Eintracht ohne zehn Mann

Das Halbfinale erreichen wollen auch die Gastgeber von Eintracht Ahaus. „Einen der ersten beiden Plätze in unserer Gruppe zu belegen, ist unser primäres Ziel“, sagt Spielertrainer Rainer Hackenfort. „Ich denke aber, dass Vreden und Nottuln als Westfalenligisten erst einmal die Favoriten sind.“ Die Eintracht verzeichnet zudem einen Engpass in ihrem Spielerkader: Mit Dennis Wüpping, Stephan Baltus, Sedat und Saffet Semer, Marcel Meckeler, Ladislav Velican, Sencan Derinalp, Maximilian Hinkelmann, Esad Dayan und Marc Lüdiger fehlen gleich zehn Mann.

Die Eintracht greift am Freitag mit dem Duell gegen den TuS Wüllen ins Turnier ein. Der Kreisligist ist der klare Außenseiter in Gruppe B. Der neue Trainer, Manfred Ostendorf, sieht es gelassen: „Meine Spieler werden gleich ordentlich gefordert, aber wir haben nichts zu verlieren.“

Feldkamp: Nächste Schritte machen

Die beiden übrigen Kontrahenten, SpVgg Vreden und GW Nottuln, treffen ebenfalls am Freitag aufeinander. Vredens Coach, Marcus Feldkamp, geht ohne große Titelambitionen ins Turnier: „Für uns geht es darum, die nächsten Schritte in der Vorbereitung zu machen. Wir werden nicht permanent unsere besten Spieler einsetzen, um den Pokal auf Biegen und Brechen zu holen. Natürlich macht es aber mehr Spaß, Spiele zu gewinnen.“  

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