Stadtväter sind einverstanden

15.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Das Stadtwappen von Vreden diente als Vorbild.</p>

<p>Das Stadtwappen von Vreden diente als Vorbild.</p>

Vreden Es sollte alles seine Richtigkeit haben: Per Antrag vom 22. April 1952 hatte Vorsitzender Dr. Karl Brambrink für die Spielvereinigung Vreden den Stadtrat gebeten, das Stadtwappen auf ihren Trikots tragen zu dürfen. Drei Tage später genehmigen die Stadtväter, dass die Fußballer das Wappenschild aus dem Stadtwappen für die Trikots der ersten Mannschaft nutzen dürfen.

Ein Jahr später, so ist es in der Jubiläumsschrift der SpVgg Vreden zum 50-jährigen Bestehen festgehalten, tragen die Vredener Meisterkicker der Saison 1952/53 und Aufsteiger zur Bezirksklasse Emsland eben dieses Wappen auf der Brust - aufgenäht von Schneidermeister Anton Lübbering, wie die Nachforschungen von Helmut Weddehage ergaben. "Wenige Jahre später muss dieses Wappen in Vergessenheit geraten sein, denn es taucht seit langem auf keinem der Trikots unseres Vereins mehr auf", erklärte er. Zum Winterpausenende soll es aber auf die SpVgg-Trikots zurückkehren.

Das Stadtwappen in Blau und Gelb dient dabei erneut als Vorlage: Petrus mit dem Schlüssel über dem Kölner Wappen (Kreuz auf weißem Grund) als Hinweis darauf, dass das Vredener Damenstift dem Bischof von Köln unterstand, und Paulus mit Schwert über dem Wappen des Bistums Münster mit dem Hintergrund, dass die Stadt Vreden dem Bischof von Münster unterstanden hatte. Das Wappenschild in den Stadt- und Vereinsfarben blau und gelb findet sich jetzt als SpVgg-Vereinswappen wieder.

1994 hatten Heribert Kampshoff und Vorsitzender Heinz Verwohlt bei der Erstausgabe des "Kluten-Echo" einen stilisierten Kicker als Logo entdeckt, das auch die Giebelwand des 1995 eingeweihten SpVgg-Sportheims am Hamalandstadion ziert. bml

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