Staffeleinteilung im Frauenfußball: Trainer freuen sich auf Lokalderbys

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Die Einteilung der überkreislichen Spielklassen im Frauenfußball liegt vor. In der kommenden Saison wird es zu vielen Derbys kommen. Das freut nicht nur Union Wessums Trainer Marco Leimbach.

Wessum, Oeding, Vreden, Legden

, 21.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat am Montag die Staffeleinteilung bei den überkreislichen Ligen im Frauenfußball für das Spieljahr 2020/21 bekannt gegeben. Danach gibt es eine Westfalenliga mit 16 Mannschaften, drei Landesliga-Staffeln und sieben Bezirksliga-Staffeln. Die Mannschaftsstärke pro Liga beträgt zwischen 16 und 14 Teams.

Durch den gemeinsamen Aufstieg von SpVgg Vreden und SuS Legden aus der Bezirksliga kicken ab September gleich vier Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet der Münsterland Zeitung in der Landesliga.

Borussia Emsdetten nicht mehr dabei

Und alle vier Mannschaften sind bei der Spielklassenplanung in der Staffel 3 mit 15 Mannschaften gelandet. Nicht mehr dabei ist Meister Borussia Emsdetten, der jetzt in der Westfalenliga kickt.

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Neben SpVgg Vreden und SuS Legden (Bezirksliga 5) sind mit TuS Recke und Wacker Mecklenbeck II (Bezirksliga 6) insgesamt vier Aufsteiger neu in der Liga.

„Ich finde die Staffeleinteilung klasse“, sagt Marco Leimbach, Trainer von Union Wessum. „Eine ganz weite Fahrt fällt in der neuen Serie jetzt weg, da der SuS Scheidingen nicht mehr in der Liga spielt. Dafür haben wir jetzt etliche Lokalderbys. Die neue Liga ist kompakt und sicher auch sehr interessant.“

Meisterschaftsanwärter GW Nottuln und Ibbenbüren

Als Meisterschaftsanwärter nennt Leimbach GW Nottuln und Arminia Ibbenbüren II. Geheimfavorit ist für ihn die SG Telgte. Die Union-Frauen sieht der Wessumer Coach im oberen Tabellendrittel. Der neue Oedinger Frauentrainer Markus Schmidt freut sich auf eine spannende Saison. „Es gibt jetzt eine Reihe von interessanten Derbys. Schauen wir mal, wo für den FC Oeding die Reise in diesem Jahr hingeht.“

Die FC-Frauen haben in ihrer ersten Landesliga-Saison in der Hinrunde Lehrgeld zahlen müssen, danach lief es deutlich besser. Darauf will die Mannschaft jetzt aufbauen. Ganz vorn am Ende der neuen Serie sieht Schmidt Armina Ibbenbüren II und Union Wessum. Wie sich die Aufsteiger in der höheren Liga schlagen, ist völlig offen. Der SuS Legden hat zwei Aufstiege in Folge feiern können und die SpVgg Vreden will sich auch in der neuen Liga beweisen.

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