Staffeleinteilung überrascht Eintracht-Coach Wegener nicht – mit einer Ausnahme

Fußball-Landesliga

Dass die Landesliga 4 fünf Aufsteiger zugeteilt bekommen wird, darauf konnte sich der Ahauser Trainer Frank Wegener einstellen. Mit einem der kommenden Gegner hat er aber nicht gerechnet.

Ahaus

, 23.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf gleich sechs neue Gegner muss sich die Ahauser Eintracht in der kommenden Saison einstellen. Coach Frank Wegener (r.) hatte mit den fünf Aufsteigern gerechnet, die Umgruppierung der IG Bönen überraschte ihn doch ein wenig.

Auf gleich sechs neue Gegner muss sich die Ahauser Eintracht in der kommenden Saison einstellen. Coach Frank Wegener (r.) hatte mit den fünf Aufsteigern gerechnet, die Umgruppierung der IG Bönen überraschte ihn doch ein wenig. © Michael Schley

Entspannt zur Kenntnis genommen hat Frank Wegener die Einteilung der Landesliga 4 zur kommenden Saison. So richtig überraschen konnte diese den Trainer von Eintracht Ahaus eh nicht, die regionale Zuordnung war abzusehen. Mit einer Ausnahme: „Mit IG Bönen war nicht unbedingt zu rechnen.“ Das Team wurde von der Landesliga 3 umgruppiert und gilt als Aufstiegskandidat. „Die haben schon letztes Jahr alles versucht und werden nun einen neuen Anlauf nehmen“, so Wegener.

„Wir stehen ein wenig allein da in unserer Region“

Die Zuordnung der Aufsteiger SV Drensteinfurt und SG Bockum-Hövel (beide aus der Bezirksliga 7), TuS Haltern II (Bezirksliga 11) sowie Borussia Münster und Vorwärts Wettringen (beide Bezirksliga 12) hatte sich abgezeichnet. Das einzige Manko für Wegener: „Wir stehen ein wenig allein da in unserer Region.“

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Sportlich sei die Liga schwer einzuschätzen. Mit Kinderhaus, Deuten und Mesum haben drei starke Mannschaften die Klasse Richtung Westfalenliga verlassen, Aufsteiger seien immer motiviert. „Das müssen wir auf uns zukommen lassen.“ Es wird voraussichtlich mehr als die üblichen drei Absteiger geben, da die alten Klassenstärken zeitnah wieder hergestellt werden sollen.

Mehr Spieltage, mehr Absteiger

In jedem Fall wird der Aufwand größer, nach einer 15er-Staffel – der SC Münster hatte seine Mannschaft in der Vorsaison vom Spielbetrieb zurückgezogen – stellt man sich nun einer 18er-Gruppe mit entsprechend mehr Spieltagen. Aber auch darauf konnte man sich durch die Abbruchempfehlung ohne Absteiger und mit vermehrtem Aufstieg einstellen, erklärt Wegener. Auch deshalb wurde der Kader breiter aufgestellt.

Etwas andere Vorbereitung wartet

Kommende Woche nimmt die Eintracht die intensive Vorbereitung auf. „Die ersten sechs Einheiten dienten dem Kennenlernen, nun geht es ans Eingemachte“, so Wegener, der sich mit seiner Mannschaft einer gegenüber den Vorjahren „etwas anderen Vorbereitung“ stellen muss.

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Eintracht-Pokal und Stadtmeisterschaft fallen bekanntlich aus. „Das gibt in Sachen Trainingssteuerung natürlich andere Möglichkeiten“, freut sich Wegener, dass es nun „endlich losgeht“. Und ein Ziel gibt es nun auch endlich: Sonntag, 6. September.

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