Staffeleinteilung und Saisonstart: TV Vreden stimmt für weniger Spiele

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Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs wird konkreter. Der Verband hat Ideen für eine mögliche Staffeleinteilung vorgestellt und lässt die Vereine abstimmen. Der TV Vreden positioniert sich klar.

Vreden

, 19.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ins Training sind die Handballer des TV Vreden noch nicht wieder eingestiegen. Doch gedanklich befassen sie sich in diesen Tagen schon mit der neuen Saison. Denn der Westfälische Handballverband hat per Videokonferenz konkrete Planungen vorgestellt. Über zwei mögliche Szenarien lässt er die Vereine nun abstimmen. Als Saisonstart stehen der 4. oder 25. Oktober im Raum.

Mit dem Saisonabbruch im Frühjahr war für die Vredener auch der Abstiegskampf in der Landesliga beendet, sie werden weiterhin in dieser Klasse antreten. Doch wer die Gegner sein werden – und vor allem wie viele – darüber soll in der kommenden Woche eine Entscheidung fallen.

Variante 1 sieht 5 Staffeln mit 14 Teams vor

Durch den vermehrten Aufstieg wird es in der kommenden Spielzeit insgesamt 70 Landesligisten geben. Variante 1 sieht vor, dass diese auf 5 Staffeln mit jeweils 14 Mannschaften aufgeteilt werden. Der TV Vreden würde es demnach mit folgenden Gegnern in Staffel 3 zu tun bekommen: HC Ibbenbüren, SuS Neuenkirchen, Arminia Ochtrup, Vorwärts Gronau, Westfalia Kinderhaus, SC Münster 08, SW Havixbeck, Sparta Münster, HSC Haltern-Sythen II, FC Erkenschwick, SuS Oberaden II, VfL Kamen und VfL Brambauer.

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Variante 2 sieht kleinere Gruppen vor, und zwar 6 Staffeln mit jeweils 11 oder 12 Teams. In diesem Szenario wären die Vredener Gegner: HC Ibbenbüren, SuS Neuenkirchen, Arminia Ochtrup, Vorwärts Gronau, Westfalia Kinderhaus, SC Münster 08, SW Havixbeck, Sparta Münster, TV Friesen Telgte, TV Kattenvenne und TSV Ladbergen.

Frank Steinkamp: „je größer die Liga, desto mehr Bedenken“

Der Vredener Trainer Frank Steinkamp favorisiert ganz klar die zweite Variante. „Je größer die Liga ist, desto mehr Bedenken habe ich. Denn bei einem Saisonstart im Oktober müssten wir bis Juni fast an jedem Wochenende spielen.“ Sinnvoller sei es, ein bisschen mehr terminlichen Spielraum zu haben. „Denn was passiert, wenn es irgendwo wieder einen Corona-Hotspot gibt und eine Mannschaft zwei Wochen unter Quarantäne gestellt wird“, gibt der Trainer zu bedenken.

Grundsätzlich geht er davon aus, dass das Spielniveau in der Liga etwas sinken werde, allein durch die vielen Aufsteiger. „Außerdem haben wir in keiner Variante mehr die Gegner aus Ostwestfalen, die die Landesliga ja in den letzten Jahren schon geprägt haben.“ Ins Training wollen die Vredener in der übernächsten Woche wieder einsteigen. Bei der Planung für die Vorbereitung gibt es viel zu bedenken, genauso wie bei der Saisonplanung des Verbands.

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