Strittige Situationen

SuS Stadtlohn

STADTLOHN. Frank Bajorath rang um Fassung: Nicht so sehr die 1:4 (1:2)-Niederlage der Stadtlohner SuS-Westfalenligafußballer im Gastspiel beim neuen Spitzenreiter TuS Dornberg „wurmte“ den SuS-Trainer, sondern das Zustandekommen des Resultats. Und dabei soll der Unparteiische mit seinen „merkwürdigen Entscheidungen“ nach Bajoraths Auffassung einen gehörigen Anteil gehabt haben.

von Von Bernhard Mathmann

, 20.03.2011, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andre Hippers erzielte das 1:0 für den SuS.

Andre Hippers erzielte das 1:0 für den SuS.

Mindestens „zwei überaus strittige Situationen“ führte Bajorath gestern in seinem Resümme an: Zunächst sei der Strafstoßentscheid in der elften Minuten ein „Witz“ gewesen, nachdem SuS-Innenverteidiger Dominik Uphues im Strafraum aus fünf Metern Entfernung „angeschossen“ worden sei: „Ein Handelfmeter war das auf gar keinen Fall. Wo hätte Uphues denn seinen Oberarm so schnell lassen sollen“, hinterfragte Bajorath die Schiedsrichter- „Fehl“-Entscheidung, die durch den verwandelten Strafstoß von Ilhami Karabas zum 1:1-Ausgleich geführt hatte. André Hippers hatte drei Minuten zuvor nach einem mustergültigen Kombination mit Daniel Klein-Günnewick und Markus Krüchting dem TuS-Keeper Jan Schönwälder früh das Nachsehen gegeben. Ein zweites Mal beurteilte Bajorath (und wohl die meisten der Stadtlohner) eine Sitiuation völlig anders als der Spielleiter: In der 15. Minute wurde Krüchting auf der Strafraumlinie regelrecht von den Beinen „gehauen“, wie der Trainer urteilte – der Schiedsrichter jedoch sah keine „Notbremse“ von TuS-Akteur Adis Hasic und entschied nur auf Freistoß anstatt auf Platzverweis und Strafstoß. Thies Kambach erhöhte die Gastgeberführung nach 21 Minuten auf 2:1 – Nico Klein-Günnewick mit einem Volleyschuss direkt auf Torhüter Schönwälder (13.), Niklas Hilgemann mit einem in letzter Sekunde gestoppten Vorstoß (23.) und Hippers, der den Keeper zum Nachfassen zwang (26.), sorgten für die besten Chancen der Gäste, die dann im zweiten Abschnitt nach taktischer Umstellung nach Treffern von Karabas (52.) und Bünyamin Atasayer (85.) weiter ins Hintertreffen gerieten.

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