SuS als Spielgestalter

Fußball-Westfalenliga: 15. Spieltag

Der SuS Stadtlohn kann auch auswärts gewinnen. Am Sonntag ist wieder Heimstärke gefragt: Mit Hiltrup reist der auswärtsstärkste Westfalenligist an. Kann der SuS weiter zum Sprung ins obere Drittel ansetzen?

Stadtlohn

, 17.11.2017, 19:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stabilität in der Defensive um Routinier Nick de Graaf (M.) ist der Grundstock dafür, dass der SuS Stadtlohn immer mehr in die Spur gefunden hat. Daneben können sich Nachwuchsspieler wie Jonas Schäfer (l.) leichter entwickeln. Foto: Foto Keirat

Die Stabilität in der Defensive um Routinier Nick de Graaf (M.) ist der Grundstock dafür, dass der SuS Stadtlohn immer mehr in die Spur gefunden hat. Daneben können sich Nachwuchsspieler wie Jonas Schäfer (l.) leichter entwickeln. Foto: Foto Keirat

Stadtlohns Trainer Rob Reekers rechnet vor: „17 Punkte auswärts, acht daheim. Das ist schon eine erstaunliche Bilanz.“ Fürwahr ist es schon ungewöhnlich, was der letzte Gast in der Hinrunde im Hülsta-Sportpark im Verlauf der Serie hingelegt hat: Der TuS Hiltrup ist in der Fremde noch ungeschlagen und damit auswärtsstärkster Westfalenligist. In der Summe hat das die Münsteraner Vorstädter auf Rang vier und in Schlagweite des Spitzentrios gespült. Und dass der TuS Qualität besitzt, das ist seit Jahren bekannt. Der Verein arbeitet mit hoher Kontinuität, was sich endlich auch im Tabellenbild niederschlägt.

„Für alle Beteiligten eine sehr interessante Partie“, freut sich auch Reekers auf den Hinrundenabschluss. Schließlich lägen die besonderen Stärken seines Teams – unabhängig vom ersten Dreier in der Fremde in Rödinghausen zuletzt – auf dem eigenen Platz. Eine spannende Konstellation. Seinen SuS sieht der Niederländer auf einem guten Weg: „Wir machen viele Dinge schon besser, manchmal auch wieder schlechter. Auch Niederlagen werden uns begleiten. Wichtig ist, dass alle lernen und die Dinge, die wir ansprechen, auch umsetzen wollen. Insgesamt müssen wir immer einen nächsten kleinen Schritt nach vorne machen.“

Mit den guten Ergebnissen steige parallel auch die Stimmung während der Trainingsarbeit: „Es ist richtig Leben auf dem Platz.“ Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei die gewonnene Stabilität, die Kompaktheit werde dabei schon durch die Offensivkräfte geschaffen. Umgekehrt würden selbst auch mehr Chancen herausgespielt, als es die jeweiligen Gegner tun. „An der Verwertung müssen wir noch arbeiten. Grundsätzlich ist es immer gut, sich Chancen zu erarbeiten.“

Dass dieser eingespielte Gegner eine echte Reifeprüfung werden kann, daran lässt Reekers keine Zweifel: „Wir wollen aktiv bleiben, selbst gestalten, unangenehm sein. Dann hindern wir Hiltrup auch daran, das erfolgreiche Auswärtskonzept aufzuziehen.“ Personell stellt sich dem Übungsleiter wieder die „Qual der Wahl“. Mit einem Sieg würde der SuS zum Gast aufschließen.