SuS erreicht das Achtelfinale

Fußball-Westfalenpokal: 4:1 in Herbern

Verdient und souverän hat Oberligist SuS Stadtlohn gestern Abend die dritte Runde im Westfalenpokal erreicht. Bei Landesligist SV Herbern setzte sich der Gast mit 4:1 (3:1) durch. Bitterer noch als das Pokalaus für den SVH: Drei Spieler verletzten sich in dem Zweitrundenmatch.

STADTLOHN

von Julian Mester

, 10.09.2014, 23:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mario Worms (r.) und der SuS stehen im Achtelfinale.

Mario Worms (r.) und der SuS stehen im Achtelfinale.

SuS-Stürmer Marius Borgert wurde etliche Male auf die Reise geschickt, gleich zu Beginn tauchte er zweimal alleine vor SVH-Torwart Sven Freitag auf. In der zweiten Minute blieb der Herberner Sieger im Eins-gegen-eins, zwei Zeigerumdrehungen später traf Borgert dann zur 1:0-Führung. Ivanusiv erhöhte in der 21. Minute auf 2:0. Die Gäste ließen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als Herbern zum Anschluss traf. Ahmed Schett hatte einen zu kurz geratenen Rückpass von Marcel Terhaar mit einer Grätsche vor SuS-Torwart Niklas Lukas erreicht, sein Schuss im Liegen prallte an den Innenpfosten, Dominick Lünemann staubte ab – 1:2 (37.). Aber Stadtlohn war an diesem Tag zu treffsicher in den richtigen Momenten. Borgert (40.) und Wüpping (47.) erzielten die Tore, die die Partie entschieden. Danach schaltete Stadtlohn ein paar Gänge zurück, die laufstarken Herberner hatten mehr vom Spiel. Die Motivation der Gastgeber blieb hoch, das Ergebnis noch zu verkürzen. Mehrere Chancen blieben aber ungenutzt. Insgesamt eine souveräne Vorstellung der Stadtlohner, aber auch eine lobenswerte Moral der Gastgeber, die bis zum Ende auf ein zweites Tor spielten.  

Lesen Sie jetzt