SuS-Kapitän Alexander Geng überrascht positive Entwicklung der "Legdener Jungs" nicht

mlzFußball-Kreisliga A2

Hartnäckig setzt sich der SuS Legden in der Spitzengruppe der Kreisliga A2 fest. Und auch im Kreispokal setzt die Mannschaft wie im Vorjahr Duftmarken. Dafür gibt es Gründe.

Legden

, 07.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach Platz sechs in der Vorsaison sollte es nun schon ein Rang unter den ersten fünf Mannschaften der Kreisliga A2 sein. Mutig war die Vorhersage von Izzet Günes, Trainer des SuS Legden. Und seine Mannschafte lässt diesen Worten Taten folgen.

Nach 14 Spieltagen belegt das Team Platz drei und fühlt sich dabei in der Rolle des ersten Verfolgers des Führungsduos aus Coesfeld sehr wohl. Zur bemerkenswerten Entwicklung haben wir einmal bei Kapitän Alexander Geng nachfragt. Dass der Mannschaftsführer selbst erst 23 Jahre alt ist, charakterisiert die Mannschaft schon ein wenig.

Herr Geng, überrascht Sie selbst die positive Entwicklung?

Ehrlich gesagt nicht. Schon in der Vorsaison war zu spüren, dass sich die Mannschaft ständig verbessert. Der Kader ist zusammengeblieben, viele junge Spieler bereichern diesen. Schon in der guten Vorbereitung war zu merken, dass etwas zusammenwächst.

Was macht den aktuellen Erfolg aus?

Ganz klar: der Teamspirit. Wir kennen uns alle schon lange, viele haben bereits in der Jugend zusammengespielt. Das gilt auch für die Neuen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Trainingsbeteiligung und auf die Arbeit auf dem Platz aus.

Es gab erst zwei Niederlagen, jeweils gegen die beiden Coesfelder Teams…

Ich denke schon, dass wir mit den beiden Spitzenteams auf Augenhöhe spielen können. Die SG hat gerade in der zweiten Hälfte gegen uns eine besondere Qualität aufblitzen lassen und die DJK hat mit Marius Borgert natürlich einen Torjäger, der in dieser Klasse sicher falsch aufgehoben ist.

Also geht noch etwas mehr…

Wir machen uns gar keinen Druck, nehmen jedes Spiel ernst und wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Die Zielsetzung des Trainers steht, da macht sich bei uns niemand verrückt.

Legden verzichtete bewusst auf einen Versetzungsantrag zurück in die Kreisliga A1.

Wir fühlen uns wohl in der Coesfelder Staffel. Ich kenne die Ahauser Liga nicht wirklich, weiß aber natürlich um die vielen Derbys. Die haben wir nun aber auch, ich denke an die Spiele gegen Holtwick oder Osterwick. Die Bedingungen sind natürlich klasse, auf den vielen Kunstrasenplätzen können wir unsere fußballerischen Qualitäten ausspielen. Zuhause nutzen wir halt den Vorteil des Rasens. Wir nehmen es, wie es ist.

Auch im Kreispokal knüpft der SuS an die Vorsaison mit der Halbfinalteilnahme an…

Dass wir das wiederholen, da wird unser Gegner schon etwas dagegen haben. Die SpVgg Vreden ist natürlich eine große Herausforderung. Aber wie gesagt: Wir machen uns keinen Stress und freuen uns auf das nächste Viertelfinale.

Der November mit Pokal und Nachholspiel hat es in sich. Nun folgt das Derby gegen Verfolger Osterwick. Etwas Besonderes?

Immer. Spiele gegen die Westfalia sind immer heiß umkämpft. Osterwick ist eine Mannschaft, die mitspielen möchte. Das liegt uns eigentlich gut. Aber es wird eine enge Kiste.

Die letzten vier Duelle endeten jeweils mit einem Auswärtssieg…

Die Serie kann gerne halten. Aber ich kann mich auch an andere Spiele erinnern.

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