SuS muss Federn lassen

SuS Stadtlohn

Fußball-Westfalenligist SuS Stadtlohn hat nicht nur im Verfolger-Derby gegen den SC Paderborn II Federn lassen müssen, sondern auch im Fernduell um die Tabellenspitze mit dem Titelaspiranten SV Rödinghausen: Der SuS unterlag im Hülsta-Sportpark dem Unterbau des Zweitligisten aus Paderborn mit 1:3, während der Spitzenreiter beim SC Preußen Münster II mit einem "last-minute"-Tor den 2:1-Erfolg sicher stellte.

STADTLOHN

von Von Bernhard Mathmann

, 09.05.2013, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kai Erning (r.) erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.

Kai Erning (r.) erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.

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Westfalenliga 1 SuS - SCP II

Im Verfolgerderby der Westfalenliga 1 hatte der SuS Stadtlohn gegen SC Paderborn II mit 1:3 das Nachsehen.
09.05.2013
/
Die verletzten SuS-Akteure Marcel Terhaar (l.) und Markus Banken (Mitte) geseltten sich an der Bande zum ehemaligen Alstätter VfB-Trainer André Paus (r.).© Foto: Bernhard Mathmann
SuS-Trainer Alfred Nijhuis (l.) und sein Betreuer Heinz Jägers hatten mit Nico Klein-Günnewick, Torhüter Niklas Baumann, dem verletzten Marius Borgert, Maximilian Terbrack, dem verletzen Goran Mikic und Markus Krüchting nicht die größte Auswahl auf der Bank.© Foto: Bernhard Mathmann
Kai Erning behauptete sich nicht nur in dieser Szene, sondern erzielte auch den 1:2-Anschlusstreffer.© Foto: Bernhard Mathmann
Auf Stipp-Visite im Hülsta-Sportpark: der ehemalige SuS-Torjäger Rainer Hackenfort samt Nachwuchs.© Foto: Bernhard Mathmann
Niklas Hilgemann und Hendrik Vennemann im Kopfball-Duell mit der Paderborner Abwehr.© Foto: Bernhard Mathmann
Marvin Hötzel ist in dieser Szene nur zweiter Sieger gegen SC Paderborns Verteidiger.© Foto: Bernhard Mathmann
Gab seinen Einsatnd im SuS-Westfalenligateam: Nils Bußmann© Foto: Bernhard Mathmann
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Im Verfolgerderby der Westfalenliga 1 hatte der SuS Stadtlohn gegen SC Paderborn II mit 1:3 das Nachsehen.
09.05.2013
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Die verletzten SuS-Akteure Marcel Terhaar (l.) und Markus Banken (Mitte) geseltten sich an der Bande zum ehemaligen Alstätter VfB-Trainer André Paus (r.).© Foto: Bernhard Mathmann
SuS-Trainer Alfred Nijhuis (l.) und sein Betreuer Heinz Jägers hatten mit Nico Klein-Günnewick, Torhüter Niklas Baumann, dem verletzten Marius Borgert, Maximilian Terbrack, dem verletzen Goran Mikic und Markus Krüchting nicht die größte Auswahl auf der Bank.© Foto: Bernhard Mathmann
Kai Erning behauptete sich nicht nur in dieser Szene, sondern erzielte auch den 1:2-Anschlusstreffer.© Foto: Bernhard Mathmann
Auf Stipp-Visite im Hülsta-Sportpark: der ehemalige SuS-Torjäger Rainer Hackenfort samt Nachwuchs.© Foto: Bernhard Mathmann
Niklas Hilgemann und Hendrik Vennemann im Kopfball-Duell mit der Paderborner Abwehr.© Foto: Bernhard Mathmann
Marvin Hötzel ist in dieser Szene nur zweiter Sieger gegen SC Paderborns Verteidiger.© Foto: Bernhard Mathmann
Gab seinen Einsatnd im SuS-Westfalenligateam: Nils Bußmann© Foto: Bernhard Mathmann
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In der 79. Minute hatte der SuS den nächsten "Schock" zu verdauen: André Hippers blieb nach einem Schlag auf den Fuß verletzt liegen, musste behandelt werden, um schließlich auch ausgewechselt zu werden: Die Verletztenliste ist um einen Akteur länger geworden - "Dieses Verletzungspech ist kaum noch zu fassen", schüttelte Nijhuis mit dem Kopf. Fast jedoch hätte Torjäger Markus Krüchting nach seiner Knieverletzung sein Comeback geben können: In den letzten fünf Minuten hätte er bei der Jagd nach dem möglichen Ausgleich in die Bresche springen müssen. Das aber wurde hinfällig, als Marcel Salokat die Gäste unmittelbar vor der Einwechslung Krüchtings uneinholbar mit 3:1 in Führung brachte. Und in der Nachspielzeit bewahrte SuS-Keeper Christoph Fork seine Elf im direkten Zweikampf mit Tobias Puhl vor dem möglichen 1:4. Es waren die Kleinigkeiten, die den Unterschied machten: Während der SuS dem Paderborner Hoffnungsträgern im schnellen Spiel des ersten Durchgangs nur wenig nachstand, in den entscheidenden Spielsituationen wie etwa dem entscheidenden Pass in die Spitze aber eben doch kleine Unachtsamkeiten zu erkennen waren, spekulierte der SCP II immer wieder auf diese kleinen Fehler - und nutzte sie in den beiden Fällen zum 2:0-Halbzeitvorsprung. Dabei hatte Fork, dessen Einsatz zunächst auch auf der Kippe gestanden hatte - der Torhüter war beim Aufwärmen umgeknickt - , seine Elf vor einem frühen oder höheren Rückstand bewahrt, als er gegen Puhl (7.) und Omar Guetat (18.) klärte; der Kopfball von Tim Welker klatschte an die Querlatte (21.). Dagegen waren die Toschussversuche von Marvin Hötzel (38.) und André Hippers (43.) zu unplatziert. "Wir haben in der ersten Halbzeit bei dem Gegenwind den Fehler gemacht, die Bälle nicht lang geschlagen zu haben", meinte Alfred Nijhuis nach Spielschluss. Wobei er nicht verkannte, dass die Paderborner in dem Durchgang mit ihrem schnellen und spekulativen Spiel Vorteile verbucht hatten. "Wir sind den Paderbornern bei deren Spiel mehrfach in die Falle gelaufen", bedauerte der SuS-Trainer. Vorwürfe wollte er seinem Team aber nicht machen: "Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, hat ihr Bestes gegeben - wobei deutlich zu erkennen war, wie sehr sie schon auf dem Zahnfleisch geht", ergänzte er. Am Sonntag stellt sich der Tabellenzweite, dessen Rückstand auf den SV Rödinghausen auf vier Zähler angewachsen ist und dessen Vorsprung auf Rang drei - FC Eintracht Rheine und SC Paderborn II - immer noch drei Punkte beträgt, beim Tabellen-Elften Viktoria Clarholz vor (Hinspiel: 1:2).

Fork, Majert, Vennemann, J. Roßmöller, D, Klein-Günnewick, M. Roßmöller, Hippers (80. N. Klein-Günnewick), Bußmann (82. Terbrack), Hötzel, Hilgemann, Erning -

0:1 Guzu (10.); 0:2 Erlbeck (26.); 1:2 Erbing (47.); 1:3 Salokat (85.).

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