SuS nur wenig lichte Momente gegönnt

SuS Stadtlohn

Selbst, als die Hammer SpVg dem Westfalenliga-Kontrahenten SuS Stadtlohn einige "lichte Momente" gönnte, lief sie nicht Gefahr, ihre Erfolgsserie beenden zu müssen: Zwei Treffer aus der Anfangsphase des Spiels reichten, um die Stadtlohner mit 2:0 (2:0) sicher in Schach zu halten.

STADTLOHN

von von Bernhard Mathmann

, 02.10.2011, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Niklas Hilgemann (2. v. l.) und der SuS Stadtlohn blieben in Hamm ohne echte Chance auf einen Bonus-Punkt. <

<p>Niklas Hilgemann (2. v. l.) und der SuS Stadtlohn blieben in Hamm ohne echte Chance auf einen Bonus-Punkt. <

"Mit dem erhofften Bonus-Punkt wurde es nichts, weil die Hammer wie erwartet nahezu jede Aktion dominant absolviert haben. Wir hatten zwar einige ordentliche Angriffszüge zu notieren, doch zu einem Tor oder gar einem Punkt reichte das nicht. Die Hammer SpVg spielt einfach in einer anderen Liga", konstatierte SuS-Trainer Frank Bajorath.

So ganz aber konnte er seine (leichte) Enttäuschung nicht verbergen: Immerhin hatte er eine Elf ins Spiel geschickt, die der gewünschten Stammformation schon sehr nahe kam. "Wir können von Glück reden, dass wir nicht mehr so viele Ausfälle zu beklagen haben. Und deswegen muss ich einfach feststellen, dass wir zu wenig Eigeninitiative entwickelt haben, um die Hammer vielleicht doch noch in einigen Passagen auf Augenhöhe zu begegnen", erklärte er. "Immer wenn wir schnörkellos gespielt haben, lief bei uns einiges zusammen. Leider gab uns der HSV dazu dann aber wenig Gelegenheiten", bedauerte Bajorath.

Ali Aktas legte nach 15 Minuten nach Kopfball-Auflage von Aaron Vasiliou und Flanke von Spielertrainer Lars Müller den Grundstein für den Sieg - Michael Erzen ließ nur neun Minuten später mit einem "Kuller-Tor" das 2:0 folgen.

Zehn Minuten lang hatten die SuS-Akteure in Hamm dem "HSV" einigen respekt abverlangt, weil sie es schafften, ebenbürtig aufzutreten. Und Kai Erning verzeichnete mit einem Freistoß sogar eine erste Chance (2.). Fortan aber bestimmte der Gastgeber das Tempo und die Richtung in dem Spiel: Alklen voran Coach Müller und Torjäger Vasiliou brachten das SuS-Tor immer wieder in Bedrängnis, so dass Christoph Fork "ganze Arbeit" zu leisten hatte, um den Rückstand zu wahren. Die Chance auf das Anschlusstor wurde dem SuS verwehrt, weil ein Foul an Nico Klein-Günnewick nicht geahndet wurde.

 Westfalenliga 1 9. Spieltag Hammer SpVg. - SuS Stadtlohn 2:0 SuS Stadtlohn: Fork, J. Temme, M. Uphues, Koster, Gravermann, Erning, D. Klein- Günnewick, N. Klein-Günnewick (70. Steiner), A. Temelkov (46. Heinze), Krüchting, Hilgemann (80. Beeke) – Tore: 1:0 Aktas (15.); 2:0 Erzen (26.).

 

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