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SuS-Reserve startet mit viel Tatendrang

Fußball: Nachspiel

Viel besser hätte die Reserve des SuS Stadtlohn nicht aus den Startlöchern kommen können. Aus den ersten beiden Spielen holten die Losberg-Kicker die volle Ausbeute von sechs Punkten – damit stehen sie allein an der Tabellenspitze und wollen dort noch lange bleiben.

STADTLOHN

, 24.08.2015, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS-Reserve startet mit viel Tatendrang

Timo Brillert (r.) aus dem Stadtlohner Oberliga-Kader half an den ersten zwei Spieltagen bei der Reserve aus.

Dass die Stadtlohner in diesem Jahr der Favorit auf die Meisterschaft sein könnten, hatte bereits unsere Umfrage im Internet vor Saisonstart ergeben. Hier entfielen mit 16,36 Prozent der abgegebenen Stimmen die meisten auf die Zweitvertretung des SuS. „Wenn man uns zum Favoriten macht, nehmen wir diese Rolle eben an“, sagte Trainer Franz-Josef Becking. „Ich bin gespannt, wie die Mannschaft mit der Situation umgeht.“

Nach zwei Spieltagen hat die Tabelle zwar noch wenig Bedeutung, einen ersten Fingerzeig lieferten die bisherigen Auftritte der Stadtlohner aber schon. Einem 4:1-Erfolg zum Ligastart beim TSV Ahaus folgte zuletzt ein Kantersieg über GW Lünten. Mit 7:0 fertigten die SuSler ihre Gäste am Sonntag ab.

Dass die Blau-Weißen wissen, wo das Tor steht, das bewiesen sie bereits in der Vorsaison: Mit 71 Treffern stellten sie neben dem TSV Ahaus den besten Angriff der Liga. Dass es am Ende aber nur zum achten Platz reichte, war vor allem der mäßigen Defensivleistung (61 Gegentreffer) geschuldet. Am Abwehrverhalten hat Becking mit seiner Mannschaft gearbeitet, auch lobt der Coach die Innenverteidigung um Timo Brillert und Neuzugang Andre Melka. Zu früh will sich der Trainer aber nicht freuen. Immerhin stand auch in der Vorsaison nach zwei Spieltagen der erste Tabellenplatz zu Buche. Diesen belegten die Berkelstädter am zehnten Spieltag erneut, in der zweiten Saisonhälfte rutschten sie im Klassement Stück für Stück ab. Das wollen Becking und sein neu formiertes Team in dieser Spielzeit verhindern.

Dabei kann sich der Trainer auf Hilfe aus dem Oberliga-Kader verlassen. In den ersten beiden Partien standen jeweils vier Spieler „von oben“ im Aufgebot. Logischerweise würde es der Verein gerne sehen, wenn die Reserve aufsteigen würde, um die Lücke zur Ersten zu verkleinern. „Aber das lässt sich nun mal nicht planen“, weiß der Sportliche Leiter des SuS, Markus Plate.

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