SuS-Riege dominiert als Favorit

Kunstturnen: Oberligaerfolg in Paderborn

Die Kunstturner des SuS Stadtlohn sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Mit 211,95:194,35 Punkten errangen sie bei der SG Paderborn den zweiten Sieg in der jungen Oberliga-Saison.

STADTLOHN

17.10.2011, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Simon Hetkamp zeigte einen perfekten Kreuzhang an den Ringen für die Stadtlohner SuS-Riege beim Oberliga-Gastspiel in Paderborn.

Simon Hetkamp zeigte einen perfekten Kreuzhang an den Ringen für die Stadtlohner SuS-Riege beim Oberliga-Gastspiel in Paderborn.

Als Favorit reiste die SuS-Riege in die Domstadt zur der SG Paderborn - doch mussten die Schützlinge von SuS-Trainer Dieter Heming das Fehlen von Karl Koszka und Tim Zaksek kompensieren. Soviel vorweg: Dies ist den Stadtlohnern in einer beeindruckenden Weise gelungen.

In einer insgesamt einseitigen Begegnung ließen die SuS-Turner zu keiner Zeit etwas "anbrennen": So wurde das erste Gerät, das Bodenturnen, deutlich mit 3,35 Punkten Vorsprung gewonnen. Am Pauschenpferd wuchs der Vorsprung um weitere 7,50 Punkte. An den Ringen trumpften die Stadtlohner besonders auf und blieben mit 0,35 Punkten Vorsprung auch Sieger in dieser Gerätewertung.

Der sichere Vorsprung (11,20 Punkte) führte wahrscheinlich auch bei den beiden anschließenden Geräten, Sprung und Barren, zu einer kleinen Konzentrationsschwäche bei den SuSlern. Beide Geräte wurden knapp mit 0,25 Punkten (Sprung) und 1,05 Punkten Vorsprung (Barren) von den Paderborner Gastgebern gewonnen.

Nun galt es, beim Reckturnen das "Königsgerät" sicher "nach Hause zu bringen". Durch sichere und sauber vorgetragene Übungen wurde der Vorsprung noch einmal deutlich um 7,70 Punkte ausgebaut. Der SuS Stadtlohn gewann mit 211,95:194,35 Punkten.

Nun gilt es, sich auf den nächsten Wettkampf am kommenden Samstag gegen das Team aus Coesfeld zu konzentrieren. Die Coesfelder haben sich im Verlauf der Oberligasaison immer mehr steigern können. Vor dieser spannenden Begegnung gibt es nach Aussage der Gastgeber keinen Favoriten. Der Stadtlohner Cheftrainer Dieter Heming sieht dieser Begegnung insgesamt aber ganz optimistisch entgegen.

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