Miserable Rückserie: Der SuS Stadtlohn II hat „andere Ansprüche“

FUSSBALL -KREISLIGA A1

Der Stadtlohner A-Ligist reagiert nach dem enttäuschendem Halbjahr in der Rückserie und stellt den Kader breiter auf. Und das Trainer-Duo findet klare sowie ermahnende Worte.

Stadtlohn

, 19.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Miserable Rückserie: Der SuS Stadtlohn II hat „andere Ansprüche“

Das Trainerteam Marc Hötzel (h.l.) und Franz-Josef Becking (h.r.) baut auf die externen Neuzugänge Thomas Hinske-Tenbrink und Michael Buß (h.v.l.) sowie Tiago Fernandes und Niklas Kloster (v.v.l.). © Michael Schley

Mit einem festen Vorhaben sind die Fußballer des SuS Stadtlohn II in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit in der Kreisliga A1 gestartet. Sie wollen vor allem Wiedergutmachung für die enttäuschende Rückserie im Jahr eins nach dem Abstieg aus der Bezirksliga betreiben.

Nach ordentlichem ersten Durchgang fuhr die Mannschaft des Trainerteams Franz-Josef Becking und Marc Hötzel nach dem Winter noch ganze vier Zähler ein. „Das darf unabhängig von Verletzungspech oder schwierigen Rahmenbedingungen nie wieder passieren, das kann auch nicht unser Anspruch sein“, blickt Becking nur noch kurz zurück.

Der Kader wurde breiter aufgestellt

Im Zuge der Kaderplanung wurde das Hauptaugenmerk darauf gelegt, den Kader breiter aufzustellen. „Ich denke, das ist uns gelungen. Mit 22 Spielern können wir gut arbeiten. Wir haben Erfahrung und Qualität hinzugewonnen“, so Becking.

Für mehr Stabilität im Defensivbereich sollen vor allem die erfahrenen Akteure Andre Melka aus dem Kader der Ersten sowie Michael Buß, bisher Spielertrainer beim Klassenkonkurrenten SV Heek, sorgen.

Klare Ansage, wohin die tabellarische Reise gehen soll

Vom Nachbarn DJK Eintracht stoßen Thomas Hinske-Tenbrink sowie Tiago Fernandes hinzu, der nach Pause nun wieder in den Spielbetrieb eingreift und das Offensivspiel beleben soll.

Wo soll die Reise tabellarisch hingehen? Der SuS II setzt sich wie im Vorjahr schon kein fixes Ziel. „Zunächst wollen wir wie gesagt das erste Halbjahr 2019 vergessen machen. Gelingt uns das, dann wollen wir natürlich auch die Mannschaften im oberen Drittel gerne ärgern“, erklärt Becking.

Zu diesen könnten seiner Ansicht nach – allein schon aufgrund der Offensivwucht – der SV Heek, Union Wessum und der FC Vreden zählen.

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