SuS will den Kontakt nicht verlieren

Fußball-Oberliga: Stadtlohn gegen Bielefeld II

Das Polster zur Abstiegszone ist bis auf drei Punkte zusammengeschrumpft. Entsprechend wichtig wäre für den SuS Stadtlohn ein Heimerfolg am Sonntag gegen Arminia Bielefeld II. "Wir müssen mit allen Kräften versuchen, die drei Punkte zu Hause behalten", fordert SuS-Trainer Martin Stroetzel.

STADTLOHN

, 02.12.2016, 18:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Einsatz von Justus Jaegers (l.), zuletzt mit starken Leistungen, ist fraglich.

Der Einsatz von Justus Jaegers (l.), zuletzt mit starken Leistungen, ist fraglich.

Immer noch ärgert er sich über die unglückliche 1:2-Niederlage vergangene Woche in Gütersloh. Während das erste Gegentor, ein abgefälschter Freistoß, nur bedingt vermeidbar war, hätte sich die Defensive vor dem späten Gütersloher Siegtor cleverer verhalten müssen, so der Trainer. "Das sind Fehler, aus denen wir lernen müssen."

Die Ausgangslage in der Tabelle ist vergleichbar mit der vor Wochenfrist - auch die Bielefelder sind als Ligazehnter mit 19 Punkten, sechs mehr als der SuS, ein Gegner in Reichweite. Von der Spielanlage her sieht Stroetzel in der Bielefelder Reserve aber eine ganz anders agierende Mannschaft als zuletzt Gütersloh. "Die U23-Mannschaften sind grundsätzlich so strukturiert, dass sie viel Wert auf spielerische Elemente legen und nicht - wie Gütersloh in der zweiten Hälfte - nur noch die Bälle hinten rauspöhlen. Eher erwarte ich ein Angriffs- oder Mittelfeldpressing."

1:0-Sieg würde reichen

Dadurch erhofft sich Stroetzel für seine Elf, dass sich in der Offensive Räume ergeben. Ob nun vier Treffer gelingen wie beim letzten Heimspiel gegen Erkenschwick (4:0), sei dahingestellt, denn die Arminen haben bislang erst 18 Gegentore zugelassen. Stünde am Ende ein 1:0-Sieg, könnte Stroetzel wohl gut damit leben.

Die Stadtlohner hoffen, mit demselben Kader wie in der Vorwoche antreten zu können. Auf der Kippe steht derzeit noch der Einsatz von Justus Jaegers, der sich am Donnerstag im Training den Fuß verdreht hat und die Einheit abbrechen musste. "Wir hoffen, dass er wieder fit wird. Justus war zuletzt in starker Verfassung und sein Ausfall würde wehtun", so Stroetzel.

So oder so müsse seine Mannschaft mit der nötigen Galligkeit zu Werke gehen, um vor den schwierigen letzten Spielen des Jahres nicht den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

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