Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SuS will Matchball zum Landesliga-Aufstieg nutzen

Tischtennis

Nach sieben Jahren Abstinenz kann die erste Mannschaft des SuS Stadtlohn wieder in die Landesliga aufsteigen. Die erste Chance liefert das Topspiel.

21.03.2019 / Lesedauer: 3 min
SuS will Matchball zum Landesliga-Aufstieg nutzen

Das Team um Reinhard Valtwies (Foto) muss auf die Routiniers Bernd Summen und Dirk Küpers verzichten. © Johannes Kratz

Der Aufstieg in die Verbandsliga war 2003 der Höhepunkt in der Geschichte der ersten Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung des SuS Stadtlohn. In der Saison 2011/12 war das Team zuletzt Mitglied der Landesliga, der ersten Spielklasse oberhalb des Bezirks Münster unter dem Dach des Westdeutschen Tischtennis-Verbands. Schon am Samstagabend könnte die vorzeitige Rückkehr in diese Spielklasse feststehen: Mit einem Erfolg im Spitzenspiel ab 18.30 Uhr in der Sporthalle an der Hordtschule, Geschwister-Schill-Straße, gegen den Tabellenzweiten TTC 47 Bottrop II könnte der Bezirksliga-Tabellenführer mit dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft einen weiteren Meilenstein setzen.

Es ist ein erster Matchball, den die Mannschaft vor heimischem Publikum verwandeln möchte. Die alternativen Rechnungen wären einfach: Auch bei einem Unentschieden wären die Chancen weiter groß, dann würde dem SuS bereits ein weiteres Remis in den letzten beiden Spielen zum Aufstieg reichen. Bei einer Niederlage müsste der SuS drei Punkte aus den letzten beiden Spielen – mit dem TTC 47 III und dem TSSV III ebenso gegen zwei Teams aus Bottrop – holen, um ganz sicher aufzusteigen. Immer vorausgesetzt, Konkurrent Bottrop II gewinnt seine Partien.

Doch damit beschäftigt sich man in Stadtlohn erst einmal nicht. Bei vier Punkten Vorsprung auf den ersten und einzig verbliebenen Verfolger kann der SuS das Duell in aller Ruhe angehen. „Im Hinspiel ging es beim 9:7-Erfolg in Bottrop schon sehr spannend zu, zur Rückrunde hat sich der TTC 47 noch einmal mit einem Spieler auf der Position zwei der DJK Gladbeck verstärkt, sodass am Samstag bereits Kleinigkeiten den Ausschlag geben dürften“, weiß Mannschaftssprecher Bernd Summen zu berichten.

Wichtige Doppel

Summen nennt ein mögliches Erfolgsrezept: „Wie die Niederlagen des TTC 47 gegen uns in der Hinrunde und in der Rückrunde in Ahaus gezeigt haben, müssen insbesondere die Chancen im Doppel und an den Positionen eins und zwei genutzt werden, um am Ende das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

Unterstützung erhält die erste Mannschaft aus dem gesamten Verein, aber insbesondere in der Tischtennisabteilung ist die Vorfreude auf das Spitzenspiel groß. „Wir haben viele Kanäle genutzt, um für das Spiel am Samstagabend zu werben. Wir hoffen nun auf zahlreiche Unterstützer am Samstagabend“, berichtet Kai Tomischat. Bevor gefeiert werden kann, muss die Mannschaft zunächst aber noch eine hohe Hürde überspringen – das ohne Bernd Summen und Dirk Küpers.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt