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Tenor unisono: Nehmen, wie es kommt

Spielpläne Seniorenligen

Die Spielpläne in den überkreislichen Seniorenligen liegen auf dem Tisch. Wie ist die Reaktion bei den betroffenen Vereinen? Die Münsterland Zeitung hat in Stadtlohn, in Vreden und in Ahaus nachgehakt.

STADTLOHN/KREIS

, 15.07.2015, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durchweg zufrieden ist man beim SuS Stadtlohn. Der Oberligist startet mit einem Heimspiel gegen den TuS Ennepetal und beendet die Spielzeit ebenfalls daheim gegen den Aufsteiger TSV Marl-Hüls. "Das entschädigt für die vergangene Saison, als wir als Aufsteiger zum Auftakt reisen mussten und zum Abschluss allein wegen einer Spielverlegung einen Heimauftritt hatten ", erklärt Trainer Daniel Sekic.

Gegen Ennepetal habe man aus der Vorsaison noch etwas gut zu machen, sportlich sei die Aufgabe "durchaus machbar". Dass in den beiden ersten Auswärtsspielen mit Hamm und Lippstadt gleich zwei der Titelfavoriten warten, nimmt der Bosnier gelassen hin. "Die Jungs erhalten dort gleich eine echte Standortbestimmung", so Sekic, den es zusätzlich zufrieden stimmt, dass man die weite Reise nach Siegen nicht im Winter antreten muss.

Hausaufgaben machen

Wie in Stadtlohn freut man sich bei der SpVgg Vreden über einen Heimspielauftakt und einen Gast, der in etwa auch in die "Kategorie Ennepetal" für die Oberliga passt: Viktoria Heiden. Ansonsten stimmt bei Trainer Marcus Feldkamp der Tenor mit dem seiner Kollegen überein: "Wir nehmen es, wie es kommt." Weiter: "Wir müssen in der Vorbereitung unsere Hausaufgaben machen. In dieser Westfalenliga gibt es derzeit keine ‚Knaller'. Also orientiert man sich schon gar nicht an Namen", so Feldkamp, der sich noch über einen netten Nebeneffekt freut.

Zum Abschluss der Saison kommt es gegen den Staffelwechsler SC Hassel zu einem abschließenden Härtetest - passend zur traditionellen "Blau-Gelben Nacht".

Blick auf sich richten

Wenig Gedanken macht sich auch Jens Niehues als Verantwortlicher für den Landesligisten Eintracht Ahaus. "Wir beschäftigen uns allein mit Dingen, die wir beeinflussen können." Wichtiger sei ihm vielmehr, dass man die Planungen nun entlang des Spielplans konkretisieren könne. Den ersten Gastgeber Stuckenbusch könne man schwer einschätzen. "Ob das Team nach vielen Veränderungen so stark ist wie im Vorjahr, muss man abwarten. Wir sind auf alles vorbereitet", hält Niehues nichts von Ableitungen aus der Vorbereitungsperiode. "Wir schauen allein auf uns. Damit sind wir stets gut gefahren."

Am 18. Oktober haben die Eintrachtler spielfrei, da sich der TuS Dornberg "ein Jahr Pause gönnt", um in der Bezirksliga 2016/17 einen Neustart zu wagen.

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