Topspiel: SpVgg spielt in Clarholz um die Herbstmeisterschaft

mlzFußball-Westfalenliga

Die SpVgg Vreden kann am Sonntag Herbstmeister in der Westfalenliga werden. Doch die Serienabschlussprüfung kann sich allerdings als eine komplizierte erweisen.

Vreden

, 16.11.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Namen Victoria Clarholz beschleicht Vredens Trainer Rob Reekers schon ein besonderes Gefühl – die persönlichen Erfahrungen mit diesem Gegner haben Eindruck hinterlassen, der Respekt erfordere: „Die stehen gut, lullen den Gegner oft ein, um dann plötzlich und schnell da zu sein.“ Im defensiven Umschaltspiel gegen die Dreichel-Brüder – „schnell und schlau“ – oder den aktuellen Toptorschützen Timo Biegel müsse die SpVgg „höllisch aufpassen“. „Wenn wir die Konzentration zu hundert Prozent über 90 Minuten hochhalten können, dann können wir unseren Lauf aber sicher fortsetzen.“

In der Partie des Spitzenreiters beim Tabellendritten der Westfalenliga werde das Defensivverhalten zum entscheidenden Faktor werden. Dass Clarholz in dieser Hinsicht über die nötige Stabilität verfügt, das belegt das Zahlenwerk: Erst eines von 13 Saisonspielen wurde verloren, mit 13 Gegentreffern hat die Victoria die wenigsten kassiert. „Das ist schon eine geschlossene und kompakte Truppe“, will Reekers den Gastgeber nicht auf besagtes Offensivtrio reduziert sehen. Wesentlich mitverantwortlich für die aktuelle Erfolgsserie seiner Elf sehe er den Fitnesszustand.

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„Die Mannschaft lässt dem Gegner 90 Minuten keine Ruhe, hat hintenheraus immer noch etwas zuzulegen. Das bereitet vielen Gegnern Probleme“, so Reekers. Eine weitere besondere Qualität sei die Stärke bei ruhenden Bällen – sowohl bei den Passgebern als auch bei den -abnehmern.

Kein Risiko

Wer diese Aufgaben nach der zweistündigen Anreise letztlich wahrnehmen wird, dass wird sich kurzfristig entscheiden. Einige Spieler wie Niklas Hilgemann, Mario Worms, Nicolas Ostenkötter oder auch Ricardo Ottink konnten nur eingeschränkt trainieren, bei Bas Reekers müsse der Coach „genau hinsehen“, um nicht zu viel zu riskieren.

„Wir müssen abwarten, werden das aber kompensieren können“, sieht Rob Reekers unter anderem in Bernd Verwohlt eine Defensivalternative. Mit dem Thema Herbstmeisterschaft beschäftige man sich nicht: „Die aktuellen Punkte haben wir erst mal, alles Weitere sehen wir von Woche zu Woche.“

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