Trainerfrage bei Eintracht Ahaus geklärt: „Eigentlich nicht meine Art“

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Was tut sich eigentlich auf der Trainerbank von Eintracht Ahaus zur neuen Saison? Klubchef Stefan Kappenstiel hat die Planungen für das Landesliga-Team jetzt verraten.

Ahaus

, 21.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als eine von wenigen Mannschaften in der Landesliga 4 ist Eintracht Ahaus vor der Corona-Pause von einem Spielausfall verschont geblieben. Zu Buche steht nach acht Spieltagen in der noch recht ungeraden Tabelle der vierte Rang mit 13 Punkten. Da gibt es eigentlich nichts zu meckern.

„Klar kann man das Ganze zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht richtig bewerten“, sagt der Eintracht-Vorsitzende Stefan Kappenstiel. Wohl aber sei zu erkennen, dass der im Sommer eingeleitete Umbruch in vollen Gang sei und sich ein neues, junges Team finde.

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Und diesen Weg wollen Verein und Trainer, also Chefcoach Frank Wegener und sein spielender Co Cihan Bolat, gemeinsam weitergehen. „Wir haben uns in Telefongesprächen geeinigt“, berichtet der Klubchef. „Das ist eigentlich gar nicht meine Art, ich mache sowas lieber persönlich. Aber in der momentanen Situation wollen auch wir Kontakte so weit wie möglich vermeiden.“

Frank Wegener mache auch in seinem zweiten Jahr in der Augenklinik Ahaus Arena „einen sehr, sehr guten Job“, sagt Kappenstiel. „Und Cihan bindet sich auch gut mit ein. Die beiden haben es geschafft, auch ganz junge Spieler wie Jannes Brüning oder Jonathan Noack ins Team zu integrieren.“

Cihan Bolat hilft auch mit Toren

Und genau diese Arbeit bereite Trainer Wegener große Freude, wie er sagt. „Es macht einfach Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und zu sehen, wie hier etwas Neues zusammenwächst“, sagt der 38-Jährige. Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen spielenden Co-Trainer klappe wunderbar. „Cihan ist nicht nur fachlich gut, sondern hilft uns auch mit seinen Toren weiter.“ Von den bisher 14 Eintracht-Treffern gehen 6 auf das Konto des im Sommer aus Vreden gekommenen Stürmers.

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Neben dem rein sportlichen Aspekt sei Frank Wegener, zuvor bei der Eintracht-Reserve, als Co-Trainer beim SuS Stadtlohn und als Spielertrainer beim SuS Legden aktiv, mit den praktischen Gegebenheiten zufrieden. „Es ist schon klasse, dass ich die Möglichkeit habe, einen Landesligisten direkt vor der Haustür zu trainieren. Ich und meine Familie können mit dem Fahrrad zum Platz kommen. Was will man mehr?“

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