TSV Ahaus eilt von Kantersieg zu Kantersieg

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Die erste Mannschaft des Türkischen Sportvereins hat sich in der D-Liga zu einer Übermannschaft entwickelt. Trainer Dayan sieht trotzdem noch Verbesserungspotenzial.

Ahaus

, 23.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit hohen Zielen ist der TSV Ahaus in die Saison 2019/20 gegangen. Und der Verein hat bislang Taten folgen lassen. Seine beide Mannschaften in der Kreisliga D spielen oben mit. Die Erstvertretung marschiert geradezu durch die Liga, feierte im Topspiel am Sonntag den nächsten Kantersieg und steht nach sieben Partien bereits bei 58 Toren.

Der SuS Legden III hielt als Tabellenzweiter bis zum vergangenen Wochenende noch einigermaßen Schritt mit der Übermannschaft der Kreisliga D2. Doch im Topspiel zeigte der TSV auch seinem ersten Verfolger aus Legden mit einem 8:1-Heimsieg klar und deutlich die Grenzen auf. Sieben Spiele, sieben Siege und in jeder Begegnung mindestens fünf Tore geschossen – die Ahauser befinden sich eindeutig auf Titelkurs.

Bei dem personellen Zuwachs im Sommer, beispielsweise mit Saffet Semer (Vorwärts Epe, Bezirksliga) oder Hüseyin Baltaci (Eintracht Ahaus II, Kreisliga A) hat der TSV seine Ambitionen klar gezeigt. Und auch Serkan Dayan, 2018 als Spielertrainer von Germania Asbeck zum TSV zurückgekehrt, nahm schon vor der Saison kein Blatt vor den Mund: Doppelaufstieg mit erster und zweiter Mannschaft gab er als Saisonziel aus.

TSV Ahaus eilt von Kantersieg zu Kantersieg

Saffet Semer (M.) ist einer der namhaften Neuzugänge beim TSV. Am Sonntag traf er doppelt. © Sascha Keirat

Komplett zufrieden ist Dayan trotz der bisherigen Ausbeute aber nicht. „Oft spielen wir von 90 Minuten nur 30 Minuten den Fußball, den ich mir vorstelle. Da ist dann, gerade bei klarer Führung, viel Larifari drin. Daran müssen wir arbeiten, damit wir auch eine Liga höher weiter erfolgreich spielen können. Als Ziel haben wir uns jetzt gesteckt, jedes Spiel bis zum Saisonende zu gewinnen.“ Auch wenn es laut Dayan noch besser sein könnte: Grundsätzlich laufe alles nach Plan, die Neuzugänge seien gut angekommen beim TSV – allein Hüseyin Baltaci steht bereits bei 17 Treffern. Und auch im Umfeld habe sich seit dem Sommer einiges verbessert.

Wenig Disziplin bei der Zweiten

So rund wie bei der ersten Mannschaft läuft es bei der Reserve in der Parallelstaffel D1 noch nicht. Am vierten Spieltag noch Tabellenführer, gelang zuletzt dreimal kein Sieg mehr. „Leider ist die Trainingsbeteiligung bei der Zweiten schlecht, da könnte mehr Disziplin drin sein“, sagt Dayan. Möglicherweise werde die Mannschaft aus dem Kader der Ersten verstärkt, sobald alle Verletzten und Urlauber zurück seien.

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