TuS Wüllen II feiert den Aufstieg

Kunstturnen

Nach Platz zwei in der Relegation darf die Mannschaft ab der kommenden Saison in der Landesliga 1 antreten. „Überrascht und stolz“ zeigte sich der Trainer.

Wüllen

04.12.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
TuS Wüllen II feiert den Aufstieg

Die Mannschaft des TuS Wüllen II © privat

In Bestbesetzung, aber nicht unbedingt als einer der Aufstiegsfavoriten, reiste die Mannschaft des TuS Wüllen II am Sonntag nach Ochtrup zur Relegation zur Landesliga 1. Als Vizemeister der Landesliga 2-Saison und verstärkt durch zwei Topscorerinnen der Münsterlandliga, Josephine Voss und Charlotte Kottbus, war erklärtes Wettkampfziel, um den Aufstieg mitzuturnen. Und diesen feierten die Wüllenerinnen am Ende auch.

Gemeinsam mit einem der Aufstiegskandidaten, dem TV Ibbenbüren II, war der Stufenbarren das erste Wettkampfgerät. Während die Wüllenerinnen Jana Mauritz, Elisa Oeing, Helene Herick und die bestens aufgelegte Henrike Reinders die ersten vier Übungen ohne Fehl und Tadel darboten und das zweitbeste Geräteergebnis erturnten, verspielten die Turnerinnen aus Ibbenbüren mit einigen Stürzen schon frühzeitig alle Aufstiegschancen.

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Am Schwebebalken, zuletzt ein Schwachpunkt beim TuS, sollten Charlotte Kottbus und Josephine Voß ihre Feuertaufe haben. Elf Punkte von Voß waren eine gute Basis für die nachfolgenden Turnerinnen. Elisa Oeing musste dann aber nie gesehene drei Stürze in Kauf nehmen. Charlotte Kottbus wusste danach mit dem Druck umzugehen und holte die zweitbeste Wertung des Tages. Helene Herick sorgte dann routiniert für ein doch akzeptables Mannschaftsergebnis. Mit starkem Ergebnis am Boden und einer nach ihrem „Balkendebakel“ bärenstarken Elisa Oeing schob sich Wüllen im Gesamtklassement weiter nach vorn.

„Überrascht und stolz“

Am abschließenden Sprung legte Josephine Voss gut vor. Helene Herick legte nach und Henrike Reinders setzte mit starkem Vortrag den Schlusspunkt. Platz zwei hinter dem überragenden Team aus Bielefeld und damit der Aufstieg in die Landesliga 1 des Westfälischen Turnerbundes sorgten bei den Wüllener Turnerinnen für einen nicht erwarteten Jubel.

„Nachdem wir im Verlauf der Saison immer mehr an Sicherheit verloren haben, bin ich überrascht und stolz, wie die Mannschaft hier heute aufgetreten ist“, resümierte Trainer Jürgen Schalk.

TuS II: Helene Herick, Elisa Oeing, Jana Mauritz, Nicole Alimov, Josephine Voss, Charlotte Kottbus, Henrike Reinders, Wencke Simon, Lea Grubbe und Johanna Brinkmann

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