TV Vreden: Zehn Wochen Vorbereitung unter Corona-Regeln

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Seit vergangener Woche ist Landesligist TV Vreden wieder im regulären Training, zumindest soweit wie es die Corona-Regeln zulassen. Nach fast fünf Monaten Pause ist die Freude aber groß, dass es wieder losgeht.

Vreden

, 03.08.2020, 12:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zehn Wochen bleibt Trainer Frank Steinkamp nun Zeit, seine Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten. Am 4. Oktober geht es in Ladbergen in die neue Landesliga-Saison, in der jetzt nur noch 12 statt 14 Mannschaften antreten und diese auch regional näher zusammenliegen als in der abgebrochenen Vorsaison.

Fünf Freundschaftsspiele hat Frank Steinkamp für die Vorbereitungszeit eingeplant. Da die Saison am Niederrhein aber schon im September wieder beginnt, fallen die Spiele gegen Rhede und Borken schon sehr früh in die Vorbereitung. „Wir hätten lieber erst später die Spiele bestritten, aber es ging nicht anders,“ so Frank Steinkamp.

Zum Ausdauertraining nach draußen

In der jetzigen Phase der Vorbereitung setzt sich das Training aus einer rund 45-minütigen Aufwärmphase mit koordinativen Übungen, mit und ohne Ball, dem Einstudieren von Spielzügen und Torwürfen zusammen. Danach geht es für 30 bis 45 Minuten nach draußen, um an der Ausdauer zu arbeiten und am Ende folgt noch mal eine halbstündiges Krafttraining. Der einzige Unterschied zum „normalen“ Training ist, dass die Spieler schon umgezogen zur Halle kommen müssen und anschließend auch nicht duschen können, da Umkleidekabinen und Duschen in der Hamalandhalle gesperrt sind.

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Die Ausgangslage für die neue Saison sieht Trainer Frank Steinkamp positiv. „Durch die fünf neuen Bezirksligisten und den Wegfall der Vereine aus Ostwestfalen hat das Niveau der Liga mit Sicherheit an Qualität etwas eingebüßt. Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld, ohne was mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wenn alle Spieler fit bleiben, können wir vielleicht auch ein bisschen nach oben schielen,“ so Steinkamp zur kommenden Saison.

Oliver Abbing (v.) und seine Mitspieler beim Torabschluss

Oliver Abbing (v.) und seine Mitspieler beim Torabschluss © Raphael Kampshoff

Bedenken hat er aber bezüglich der weiteren Corona-Entwicklungen. „Der Spielplan ist so eng gestrickt, einen weiteren Lockdown würden wir daher nicht verkraften. Und was passiert, wenn mal eine Mannschaft in Quarantäne muss, das muss man auch erst mal abwarten.“

Vorfreude bei Kapitän Buning

Auch Mannschaftskapitän Christian Buning ist froh über den Start des Trainings. Die Pause hat er genutzt, um wieder mit dem Joggen zu beginnen. Und seitdem die Regeln etwas gelockert sind, hat er sich regelmäßig mit Freunden zum Fitnesstraining getroffen. Ab und zu wurde auch mit der Mannschaft in kleinen Gruppen Fußball oder Basketball gespielt, soweit es die Regeln zuließen.

„Ich bin gespannt wie es demnächst läuft, aber ich habe schon Lust, nach so langer Zeit endlich wieder zu spielen“, so Christian Buning, der ebenfalls einen Platz im Mittelfeld für durchaus realistisch ansieht.

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