Über 90 Minuten den Gegner bearbeiten

SuS Stadtlohn

Für den SuS Stadtlohn beginnt mit dem Spiel bei der Reserve von Preußen Münster die Phase in der Saison, in der die Weichen gestellt werden.

STADTLOHN

30.03.2012, 14:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Jan-Niklas Temme (Mitte) tritt mit dem SuS Stadtlohn in Münster an.

<p>Jan-Niklas Temme (Mitte) tritt mit dem SuS Stadtlohn in Münster an.

Mit Ausnahme des siegreichen Auftritts beim SC Paderborn 07 II geht es in diesem Jahr erstmals nicht gegen einen Gegner aus den "Top 5" der Tabelle. Einen Grund, den Gegner mit einer anderen Einstellung anzugehen, gibt es nicht. "Die Preußen spielen einen guten Ball, davon hab ich mich persönlich überzeugen können", macht Trainer Jörg Thor auf den Umstand aufmerksam, dass die Reservemannschaften stets gut ausgebildet sind - ihnen aber ebenso oft ein wenig die Kaltschnäuzigkeit und Konsequenz abgehe. "Wir haben in Paderborn gezeigt, wie man so einer Mannschaft erfolgreich beikommen kann. Basis ist die gute Ordnung, mit der wir dem Gegner den Spaß nehmen wollen. Und dass bei uns nach vorne immer etwas geht, das haben wir selbst gegen die Spitzenteams bewiesen", plädiert Thor auf erfolgreichem Fußball. Ob wie im Hinspiel, dass erst kurz vor Schluss mit 2:4 verloren ging, wieder eine Reihe von Profis die Münsteraner U23 unterstützen werden, interessierte Thor nur am Rande. "Wir werden den Gegner, in welcher Aufstellung auch immer aufläuft, über 90 Minuten bearbeiten müssen. Dann ist Preußen auch für uns zu schlagen", erwartet Thor ebenso wenig, dass sich die Gastgeber aufgrund der aktuellen Platzierung im Niemandsland der Tabelle hängen lassen. Noch sei der Abstand zu den Aufstiegsplätzen intakt. Kopfzerbrechen bereitet ihm noch die eigene Aufstellung - gerade in der defensiven Zentrale. "Ich hoffe, dass von Jan Temme, Jordy Koster und Matthias Uphues zumindest der ein oder andere einsatzbereit sein wird. Bei Michael Gravermann reicht es vielleicht zu einem Kurzeinsatz", so Thor. Dass die Partie nun doch auf Kunstrasen austragen wird, davon zeigt sich Thor unbeeindruckt. "Wir sind dem Wunsch der Preußen gerne nachgekommen. Der Rasen in Coerde scheint wirklich unbespielbar zu sein." Und: In Paderborn hat der SuS gezeigt, dass der lange unbeliebte Untergrund doch noch zu einem Freund werden kann - auch gegen einen spielstarken Gegner.

 

ms

 

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