VfB-Welt nur sechs Minuten in Ordnung

25. Ahauser Fußball-Stadtmeisterschaft

Im vergangenen Jahr noch Finalist bei den 24. Ahauser Fußball-Stadtmeisterschaften in Ottenstein, bei der "Silber-Auflage" des traditionellen Kräftemessens der Ahauser Fußball-Klubs um den Sparkassen-Cup zweimal gehörig aus der Spur geraten: Kreisligist VfB Alstätte hat mit dem Ausgang der Titelwettkämpfe auf der Anlage des 1. FC Oldenburg nichts mehr zu tun.

AHAUS

von Von Bernhard Mathmann

, 02.08.2011, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfB-Welt nur sechs Minuten in Ordnung

Kurze Stadtmeisterschaft: Nach nur sechs Minuten war die 25. Auflage der Ahauser Fußball-Titelkämpfe für VfB Alstättes Torhüter Christian Karas (r.) bereits beendet, nachdem er die "Rote Karte" gesehen hatte.

Nur sechs Minuten lang war die Welt der Elf um den neuen VfB-Spielertrainer Vito Taurino noch in Ordnung: Mit der 7:2-Empfehlung der Krombacher-Pokal-Erstrundenbegegnung bei SW Beerlage angereist, stellte sich der VfB in der Neuauflage des Vorjahres-Finales dem TuS Wüllen. Und der entfachte Druck auf das VfB-Gehäuse. So sehr, dass sich Torhüter Christian Karas in der sechsten Minute nicht anders zu helfen wusste, als weit aus seinem Gehäuse herausgeeilt und vor dem eigenen Strafraum dem TuS-Torjäger Thomas Schneider den Ball vom Fuß zu "pflücken": Die "Rote Karte" gegen Karas, für den Tobias Winking fortan das Tor hütete, aber ließ den VfB für Momente regelrecht aufleben. Vito Taurino mit einem sehenswerten Freistoßtreffer aus 20 Metern und ständige Vorstöße mit dessen Offensivpartner Guido Albers ließen den großen Wüllener Anhang um seine TuS-Akteure bangen.

Und für Momente mussten sie sogar zittern: Nach einer höchst umstrittenen "Rettungsaktion" gegen Taurino hätte auch TuS-Torhüter Paul Müller den "Roten Karton" sehen können - der Schiedsrichter aber entschied sich für "Gelb". Taurino indes legte einen Zwischenstopp im Krankenhaus ein: Erste Untersuchungen ergaben einen Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Selbst wenn sich dieser Verdacht nicht bewahrheiten sollte: Eine längere "Zwangspause" droht dem quirligen Offenivmann des VfB auf jeden Fall.

TuS dreht auf

Nach der Pause drehte der TuS auf: Torjäger Thomas Schneider steuerte allein drei Tore zum souveränen 4:1-Sieg bei - der VfB Alstätte verabschiedete sich im zweiten Spiel mit einer 3:6-"Klatsche" gegen Union Wessum vorzeitig aus dem Titelrennen.

 

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