VfL Ahaus plant Saison: Neue Gegner, neue Mitspielerinnen und eine Hürde

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Die Oberliga-Frauen des VfL Ahaus kennen jetzt ihre neuen Konkurrenten. Auch in den eigenen Reihen gibt es neue Gesichter. Bei der Saisonvorbereitung stehen dem VfL aber noch Hürden im Weg.

Ahaus

, 22.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange ist es her, dass die Oberliga-Volleyballerinnen des VfL Ahaus zuletzt in einem Ligaspiel auf dem Hallenboden standen. Am 1. März bestritten sie ihr Heimspiel gegen den TV Hörde II (0:3), ehe die Saison drei Spieltage vor ihrem geplanten Ende abgebrochen wurde. Jetzt fahren die Ahauserinnen allmählich wieder hoch – die Spielzeit 2020/21 wirft ihre Schatten voraus.

Vergangene Woche hat der Westdeutsche Volleyballverband die Spielklassen für die neue Serie eingeteilt. Und auf die Ahauserinnen kommen in Staffel 2 der Oberliga neue Konkurrenten zu. Neben Regionalliga-Absteiger ASV Senden sind das die Aufsteiger VC Essen-Borbeck II, Telekom-Post SV Bielefeld und TC Gelsenkirchen.

Weiterhin in der Liga bleiben VfL Telstar Bochum, SC Hennen, VoR Paderborn II, TV Werne, VV Schwerte sowie DJK Sportfreunde Datteln. Da drei Teams die Liga als Aufsteiger verlassen haben (Hörde, Gladbeck, Borken), ist die Staffel nur um ein Team angewachsen. „Das wird sicher eine interessante Saison mit neuen Erfahrungen. Ich freue mich schon drauf“, sagt VfL-Trainer Sebastian Förster.

Saisonstart für Anfang September geplant

Nach Planung des Verbands soll die Saison am Wochenende 5./6. September starten. Darin sieht Förster eine große Herausforderung. Vor allem mit der Aussicht, dass die Ahauser Sporthallen während der Sommerferien gesperrt bleiben könnten. „Ich hoffe, dass die Stadt uns da entgegenkommt. Denn wenn wir sechs Wochen ohne Hallentraining überbrücken müssen, wird‘s für die Saison echt schwierig.“

Gewisse Inhalte wie Athletik, Sprung oder Ausdauer könne der Coach mit seinem Team auch auf der Beach-Anlage trainieren. Für die Technik und das Zusammenspiel seien Einheiten unterm Hallendach aber unverzichtbar. „Gerade auch für unsere neuen Spielerinnen, die sich ja erst mal in die Mannschaft rein finden müssen“, so der Trainer.

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Das gilt weniger für Sophie Almering, fest von der zweiten Mannschaft hochgezogen, die schon öfter mit dem Oberliga-Team zusammengespielt hat. Und auch nicht für Rückkehrerin Karlotta Wigger nach Auslandsaufenthalt. Wohl aber für die beiden Neuzugänge von der DJK Stadtlohn aus der Bezirksklasse, Charlotte Niehues und Maria Worms. „Beide sind talentiert, werden beim Sprung in die Oberliga aber sicher noch einiges lernen müssen.“

Insgesamt steht dem VfL-Trainer aktuell ein Stamm von zehn Spielerinnen zur Verfügung. Rabea Heinrich, Laura Harpering, Sophia Laukamp und Sophia Bartholme haben das Team verlassen. Bei Jule Lösing steht noch nicht final fest, ob sie mit Studienbeginn weiterhin für den VfL spielen kann. Aktuell plane Förster sie aber voll mit ein.

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