VfL findet keine Mittel gegen Aufschlagstärke

Volleyball-Oberliga

Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Oberliga-Volleyballerinnen des VfL Ahaus wieder eine Niederlage. Und diese war verdient wie deutlich zugleich.

Ahaus

, 01.03.2020, 19:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jana Schlettert (l.), Jule Lösing und der VfL mussten die Klasse des Gegners anerkennen.

Jana Schlettert (l.), Jule Lösing und der VfL mussten die Klasse des Gegners anerkennen. © Johannes Kratz

Der neue Tabellenzweite TV Hörde II gewann ungefährdet mit 3:0. Die ungünstige Vorbereitung auf die Partie setzte sich gerade in den ersten beiden Sätzen nahtlos fort. Mit 16:25 und 10:25 gingen diese im Eildurchgang an die Gäste. Zum einen hatten die Ahauserinnen den starken Aufschlagserien keine echte Annahme entgegenzusetzen, zum anderen setzte dies der Mentalität der Gastgeberinnen spürbar zu. „Wir haben gar nicht am Spiel teilnehmen können“, erklärte Trainer Sebastian Förster.

Aufschlagstarke Gäste

Besser wurde es in Satz drei nach taktischer Umstellung: Bis zum 18:18 war es ein ausgeglichener Satz, bis Hörde seine Aufschlagstärke wieder zum Tragen bringen konnte. Der TV zog so auf 18:23 davon, am Ende hieß es 19:25. Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz hat die Bedeutung des kommenden Auswärtsspiels bei den punktgleichen Bochumern noch einmal zugenommen. „Ich denke, wir brauchen sicher noch vier Punkte aus drei Spielen, um die Relegation zu vermeiden“, blickt Förster voraus.

Für den VfL spielten: Bartholme, Brinkbäumer, Dresemann, Dues, Harpering, Laukamp, Heinrich, Lösing, Schlettert.

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