Viele Vredener Fragezeichen

SpVgg Vreden

Den Rechenschieber brauchte er noch nicht: Aber, als Vredens Trainer Michael Kämer gestern aufzählte, wer ihm am Sonntag beim Auswärtsauftritt bei der TSG Dülmen sicher oder wahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen wird, benötigte er doch ein wenig länger als gewöhnlich.

VREDEN

07.04.2011, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Im Hinspiel kurbelte Mike Holtheuer (r.) das Spiel der SpVgg beim 4:1-Erfolg gegen Dülmen noch an. Zuletzt kam der Flügelspieler eher von der Ersatzbank. <

<p>Im Hinspiel kurbelte Mike Holtheuer (r.) das Spiel der SpVgg beim 4:1-Erfolg gegen Dülmen noch an. Zuletzt kam der Flügelspieler eher von der Ersatzbank. <

"Die Lage hat sich mit dem Spiel am Sonntag schon zugespitzt. Bastian Bone und Holger Martha, die sich gegen Zweckel Verletzungen zugezogen haben, könnten mir in Dülmen ebenso fehlen wie Yuzuru Okuyama, Michael Roßmöller oder auch Christian Wissing, die allesamt derzeit nicht geregelt am Trainingsbetrieb teilnehmen können. Zu allem Überfluss ist Georg Geers beruflich verhindert", stellt sich Kämer nach heutigem Stand gleich ein halbes Dutzend Fragezeichen. Auf der "Habenseite" kann die SpVgg allein die Rückkehr von Daniel Terbeck, den muskuläre Probleme am Einsatz gegen Zweckel hinderten, sowie von Christoph Hemling verbuchen. Vor diesem Hintergrund tat sich Kämer gestern schwer, die Partie beim Pokalfinalisten einzuschätzen. "Stünde mir die erste Elf aus dem erfolgreichen Spiel gegen Zweckel zur Verfügung, wäre ich sicher überzeugter davon, dass wir den Hinspielerfolg wiederholen werden. So muss ich mich ein wenig bedeckter halten", so Kämer vor der Partie bei der TSG, die seit dem zwölften Spieltag bereits auf dem vorletzten Tabellenrang festhängt. Sechs Punkte beträgt der Abstand zum "rettenden Ufer" - aber bei zwei mehr auszutragenden Spielen gegenüber der Konkurrenz.

Das Team sollte sich noch nicht aufgegeben haben. Selbstvertrauen schöpft der einstige Oberligist womöglich aus dem erneuten Einzug in das Endspiel des "Krombacher Pokals". "Mit der Personallage muss ich leben, dafür haben wir einen breiten Kader. Jetzt können sich diejenigen beweisen, die einst Stammspieler waren, und zuletzt ins zweite Glied zurück mussten", so Kämer weiter. Bei diesem Versuch werden sie sicher auch noch das Pokalausscheiden in Dülmen im Hinterkopf haben...

 

ms

 

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