Visitenkarte abgeben

SuS Stadtlohn

Tolles Stadion, eine besondere Atmosphäre, der Spitzenreiter als Gastgeber: Es gibt einige Gründe, warum sich die Spieler der SuS Stadtlohn auf das morgige Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen freuen dürfen.

von Von Michael Schley

, 16.11.2012, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Zweikämpfe annehmen, läuferisch alles aufbieten und darauf aufbauend auch fußballerische Akzente setzen: Mit dieser Maßgabe sollen Marius Borgert (l.) und Mannschaftskameraden vom SuS Stadtlohn eine positive Visitenkarte abgeben.

Die Zweikämpfe annehmen, läuferisch alles aufbieten und darauf aufbauend auch fußballerische Akzente setzen: Mit dieser Maßgabe sollen Marius Borgert (l.) und Mannschaftskameraden vom SuS Stadtlohn eine positive Visitenkarte abgeben.

Trainer Alfred Nijhuis freut sich auch auf dieses "Highlight", sieht den Druck allerdings nicht komplett beim SV als absolutem Aufstiegsfavoriten. "Wir wollen nicht nur dagegenhalten, sondern uns mit unseren Mitteln so teuer wie möglich verkaufen und am Ende auch punkten, wenn es das Spiel erlaubt", formuliert es Nijhuis als den Anspruch eines Tabellendritten, derart offensiv ein Spiel beim Tabellenführer anzugehen. Er nimmt die Bilanz als Beleg: Ab dem dritten Spieltag haben beide Kontrahenten in etwa die gleiche Ausbeute verbucht. Dass der SV personell und infrastrukturell andere Ziele verfolge, sei ebenso unbestritten.

Aber: "Wenn wir mannschaftlich geschlossen auftreten, dann ist auch in diesem Spiel alles möglich", so Nijhuis. Grundvoraussetzung sei es, dass "alle Spieler läuferisch bis an die Grenze" gehen. Darauf aufbauend solle der SuS die vorhandene spielerische Qualität zum Tragen bringen und "eigene Akzente setzen". "Das gelingt allein, wenn wir wie zuletzt vom Anstoß weg die Zweikämpfe annehmen", so Nijhuis weiter. So habe sich die Mannschaft auch zuletzt gegen Maaslingen die dominante Position erarbeitet. Natürlich dürfe der SuS nicht so schlampig mit den sich bietenden Chancen umgehen - derart viele wird der Spitzenreiter, der mit Robert Mainka einen seiner sechs Neuzugänge aus der Regionalliga nach Sperre wieder einsetzen kann, nicht zulassen.

 

 

 

"Gute Mischung"

 

 

 

 

Personell bieten sich Nijhuis wieder größere Spielräume als in der Vorwoche. Jan Temme, Nico Klein-Günnewick und Jens Roßmöller sind wieder einsatzbereit - Roßmöllers Bruder Michael muss womöglich wegen Problemen am Fuß im wahrsten Sinne des Wortes kürzer treten.

 

"Wir können eine gute Mischung aufbieten, um diese Herausforderung zu lösen", lässt sich Nijhuis noch nicht in die Karten blicken. "Jeder Spieler kann in einem solchen Spiel eine Visitenkarte für sich und für den Verein SuS Stadtlohn abgeben. Das sollte Ansporn genug sein", so Nijhuis, der sich "ganz normal" auf diese Partie vorbereiten wird.

 

 

 

 

 

Auch als Dankeschön für die bisherige Unterstützung setzt der SuS Stadtlohn morgen einen Fanbus zur kostenlosen Mitfahrt zum Spitzenreiter ein. Abfahrt ist um 11.45 Uhr ab Hülsta-Sportpark.

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