Vor Heimspiel gegen Roxel: Eintracht-Kicker haben „Blut geleckt“

Fußball-Landesliga

Ahaus kommt aktuell mit einem großen Selbstverständnis daher. Diese Stabilität soll im zweiten Heimspiel auch der BSV Roxel zu spüren bekommen.

Ahaus

, 24.08.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor Heimspiel gegen Roxel: Eintracht-Kicker haben „Blut geleckt“

Die Ahauser Eintracht mit Rene Böing (M.) kommt aktuell sehr fokussiert und mit einem großen Selbstverständnis daher. Mit Roxel reist ein weiterer spielstarker Gegner an. © Michael Schley

Dranbleiben. Der Ahauser Coach Frank Wegener gibt nach dem optimalen Saisonstart mit Maximalausbeute die weitere Marschrichtung vor.

Nach dem Auswärtserfolg in Mesum steht nun das zweite Heimspiel in der Augenklinik Ahaus Arena an: Zu Gast hat die Eintracht mit dem BSV Roxel einen ehemaligen Westfalenligisten, der vor der Saison die Maxime ausgegeben hat, dass eine weitere Platzierung im Landesliga-Mittelfeld wie in der Vorsaison mit Platz acht eine Enttäuschung sei. „Roxel hat seine Ambitionen offen erklärt und ist wie Mesum spielstark, die können alle kicken, wenn man sie lässt. Das zu verhindern, wird eine wichtige Aufgabe sein“, erklärt Wegener.

Sollte es seiner Elf wieder gelingen, derart „brutal gut“ zu verteidigen wie in Mesum, dann wäre ein erster wesentlicher Baustein gesetzt, zumindest „weiter ungeschlagen“ zu bleiben. Ein weiterer könnte ein zusätzlicher Erfolgsfaktor aus dem Mesum-Spiel werden: gnadenlose Effektivität im Abschluss.

Wegener: Die Brust ist breit“

Vor allem sollte die aktuelle Stimmung dem Spiel weiterhin die nötige Leichtigkeit verleihen. „Die Brust ist breit, die Jungs haben Blut geleckt. Das gilt es zu nutzen.“ Spannend sei es zu beobachten, wie die Mannschaft reagiere, wenn es einmal nicht so gut laufe. Doch daran denke man in der aktuellen Phase natürlich nicht.

Dass derzeit auch personell die Sorgenfalten gering sind, passt ins Bild. Timo Brillert weilt im Urlaub, Tim Sicking ist noch angeschlagen. Dafür kehrt Esad Dayan aus dem Urlaub zurück. „Auch in dieser Hinsicht können wir aktuell auf Holz klopfen. Wir hoffen, dass es so bleibt. Noch ein Grund mehr, die aktuelle Phase positiv zu nutzen“, so Wegener.

Lesen Sie jetzt