Fulminanter Auftakt in der Hamalandhalle: Gleich drei Heimpartien am 1. Spieltag

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Mit dem Saisonstart müssen sich die Klubs im Verbreitungsgbiet auf einige neue Gegner einstellen. Und der TV Vreden und die DHG Ammeloe/Ellewick starten gleich mal mit Heimspielen.

13.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das Warten hat ein Ende: Nach rund fünf Monaten Pause geht es am Wochenende (14./15. September) endlich auch wieder um Punkte bei den Handballern. Die Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet sind vorbereitet – und sie müssen sich teils auf neue Hallen und eine Reihe neuer Gegner einstellen.

Auch wenn die Fusion des Handballkreises Euregio-Münsterland mit dem Kreis Münster noch nicht offiziell vollzogen ist, so wirft diese im Spielbetrieb schon ihre Schatten voraus.

In den Kreisligen wurden die Staffeln durcheinander gewirbelt

Gerade in den Kreisligen und –klassen sind die Staffeln durchaus durcheinandergewirbelt worden. Der Spielbetrieb läuft bereits unter dem „Dach“ des Kreises Münster und die Auswahl an Mannschaften aus dem Raum Münster hat für die Spielklassen mit den hiesigen Vertretern spürbar zugenommen. Dafür stehen weniger Reisen Richtung Norden, speziell in Richtung Tecklenburger Land, an.

Weniger getan hat sich bei den beiden Aushängeschildern der Männern und Frauen. Die Herren des TV Vreden gehen ihr zweites Jahr in der Landesliga an, die Damen der DHG Ammeloe/Ellewick nehmen den Wettbewerb in der Bezirksliga auf. Auf Kreisebene gibt es durch Auf- und Abstiege durchaus Veränderungen.

Neue Derby-Paarungen stehen auf dem Programm

In der Kreisliga-Staffel 2 Münster trifft der SuS Stadtlohn nun nicht mehr im Derby auf den VfL Ahaus, sondern auf die Zweite des TV Vreden – und das bereits am ersten Spieltag am Samstag, ab 17.45 Uhr in der Hamalandhalle, Up de Bookholt, in Vreden (Münsterland Zeitung berichtete).

Der VfL Ahaus nimmt nach Abstieg in der ersten Kreisklasse 2 Münster einen neuen Anlauf und misst sich dabei unter anderem mit Aufsteiger SG Gescher/Legden. Die Reserve der SG vertritt die Region in der zweiten Kreisklasse Münster.

Derby in der Kreisklasse

Bei den Frauen nehmen hinter der DHG Ammeloe/Ellewick weiter die Teams vom VfL Ahaus und vom SuS Stadtlohn als Mitglieder der Kreisliga-Staffel 2 Münster gemeinsam den zweiten Rang ein. In der Kreisklassen-Staffel 3 Münster freuen sich die zweiten Mannschaften der DHG Ammeloe/Ellewick – nach Abstieg – und des SuS Stadtlohn – neu gemeldet – auf ein weiteres Derby.

Jeweils mit Heimspielen starten der TV Vreden und die DHG Ammeloe/Ellewick in der Hamalandhalle in die Saison 2019/20 – und das irgendwie symptomatisch gegen Auswahlen aus Münster.

TV Vreden : Westfalia Kinderhaus

Zuversichtlich blickt Frank Steinkamp, Trainer des TV Vreden, dem Saisonauftakt gegen Westfalia Kinderhaus am Samstag um 19.45 Uhr entgegen. Nach der Grundlagenarbeit nutzte der Landesligist ein intensives Testprogramm, um den Kader einzuspielen. Und die Entwicklung konnte sich durchaus sehen lassen. Bis auf das Hinspiel gegen den höherklassigen Verbandsligisten aus Rhede (31:36) wurden sämtliche Partien gewonnen – neben Spielen gegen Bezirks- und Landesligisten unter anderem auch ein „Rückspiel“ gegen Rhede.

„Was diese Ergebnisse wert sind, das werden wir am Samstag sehen. Westfalia Kinderhaus ist in der abgelaufenen Saison Vierter geworden, zählte zu den Spitzenmannschaften“, so Frank Steinkamp. Der Coach erwartet einen ersten „richtigen Gradmesser“.

Da auch der Gast einige Veränderungen im Kader habe, müsste sich auch zeigen, bei wem es womöglich noch Abstimmungsprobleme gibt. „Wir immer zu Saisonbeginn wissen beide Mannschaften noch nicht, wo sie stehen. Wir wollen schnell ins Spiel finden, dann ist sicher auch eine kleine Überraschung für uns drin.“

DHG Ammeloe/Ellewick : SC Münster

Mit Peter Chowanietz ein neuer Trainer, dazu ein spürbarer Umbruch im Kader: Die DHG Ammeloe/Ellewick steht in der Bezirksliga vor einer spannenden Saison. Und entsprechend wird man auch dem Auftakt am Sonntag um 18 Uhr in eigener Halle gegen den SC Münster entgegenfiebern – und das auch mit einer gewissen Portion Ungewissheit.

Denn dann wird sich erstmals zeigen, inwieweit die junge und neu zusammengestellte Mannschaft schon mit dem Druck in der Meisterschaft umgehen kann. Der Gast aus Münster ist souverän aufgestiegen und wird entsprechend mit Euphorie anreisen. Der SC hat sich zum Ziel gesetzt, den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft loszuwerden.

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