Saisonauftakt: Die SpVgg Vreden will Feierlaune auf den Platz bringen

FUSSBALL

Gleich mehrere Anlässe zum Feiern bieten sich dieser Woche der SpVgg Vreden. Beim Ligastart will sich das Team auch sportlich in Stimmung bringen.

Vreden

, 09.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Saisonauftakt: Die SpVgg Vreden will Feierlaune auf den Platz bringen

Stürmer Cihan Bolat (l.) ist am Samstag in der Offensive besonders gefordert. © Sascha Keirat

Fußballobmann Ede Kampshoff und der 1. Vorsitzende Christoph Kondring feiern am Samstag Geburtstag. Kapitän Nico Klein-Günnewick ist Vater geworden. Viele Anlässe zum Feiern also bei der SpVgg Vreden. Die gute Stimmung will sich die Westfalenligamannschaft beim Saisonauftakt bewahren, wenn es am Samstag ab 16 Uhr im Hamalandstaion gegen den TuS Hiltrup geht.

„Irgendwann ist es mal gut gewesen mit der Vorbereitung – jetzt geht es endlich um Punkte“, sagt der Vredener Trainer Rob Reekers. Die Testphase hat beim Niederländer ein gutes Gefühl hinterlassen – vor allem, weil es außer Nicolas Ostenkötter keine neuen Verletzten zu beklagen gibt.

Der TuS Hiltrup ist ein neuformierter Gegner

Auch sportlich lief es, etwa mit dem Gewinn des Eintracht-Pokals, zufriedenstellend. Von sieben Testspielen gewannen die Vredener fünf – Niederlagen gab es gegen Oberligist Bocholt und Ligakonkurrent Neuenkirchen. Im Kreispokal gab sich die SpVgg in den Duellen bei Bezirksligist Union Lüdinghausen (6:0) und B-Ligist SG Rödder (9:0) keine Blöße.

„Wir wollen das Spiel bestimmen und die Sache mit voller Überzeugung angehen.“
Trainer Rob Reekers

Nun kommt mit dem TuS Hiltrup ein Gast, der durchaus den Anspruch hat, ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden. Dass die Vredener diesen Gegner am letzten Spieltag der alten Saison zu Hause mit 7:1 abgefertigt haben – für Reekers ein Muster ohne Wert.

Pokalspiel hätte zweistellig ausgehen können

„Die Hiltruper haben jetzt einen neuen Trainer, zwölf Neuzugänge und ungefähr genauso viele Abgänge. Das wird ein ganz anderer Gegner sein, der aber sicher seine Qualität hat.“

Das hält die Vredener aber nicht davon ab, ihren ersten Saisonauftritt mit breiter Brust anzugehen. „Wir wollen das Spiel bestimmen und die Sache mit voller Überzeugung angehen“, sagt Reekers. Wichtig sei es, vor des Gegners Tor noch mehr Effektivität zu zeigen als etwa beim Pokalspiel in Rödder, das aus Trainer-Sicht zweistellig hätte ausgehen müssen.

Der Vredener Kader bietet in dieser Saison mehr Alternative

Doch gerade in der Offensive wird Reekers basteln müssen. Mit Ostenkötter und Niklas Hilgemann (Urlaub) fehlen zwei Flügelstürmer, Ibrahim Kouyaté ist weiterhin verletzt und Neuzugang Kirill Volchkov bemüht sich in seiner Heimat Russland gerade um ein Visum.

Doch der Vredener Kader bietet in dieser Saison mehr Alternativen als in der vergangenen. So ist Trainer Reekers guter Dinge, dass auf der Geburtsfeier von Ede Kampshoff am Samstag nach dem Spiel kein Trübsal geblasen werden muss.

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