Vredener bauen nach der Pause ab und gehen leer aus

Handball-Landesliga

Zum Saisonstart musste sich Landesligist TV in eigener Halle dem Gast aus Kinderhaus geschlagen geben. Dabei hatte Vreden zur Pause noch geführt.

Vreden

, 15.09.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vredener bauen nach der Pause ab und gehen leer aus

Vredens Christian Buning (l.) gelangen drei Tore.kratz © Johannes Kratz

Mit einer Heimniederlage sind die Handballer des TV Vreden und Trainer Frank Steinkamp in ihre zweite Saison in der Landesliga gestartet. Am Samstagabend unterlag der TV vor 150 Zuschauern in der Hamalandhalle der Sieben von Westfalia Kinderhaus nach einer 14:13-Halbzeitführung am Ende mit 23:27 Toren.

Und der Sieg des Tabellenvierten der vorigen Saison geht aufgrund der Leistungen nach der Pause auch in Ordnung. Das sieht auch der TV-Trainer so. „Die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Das war gutes Landesliganiveau, darauf können wir aufbauen“, sagte Frank Steinkamp. „In Halbzeit zwei haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet. Das hat Kinderhaus gnadenlos ausgenutzt und verdient gewonnen.“

Verjüngtes Vredener Team

Die ersten Begegnungen in der neuen Serie sind immer eine Art Standortbestimmung. Vreden muss mit Hermann Frintrop und Sebastian Rave sowie David Feist drei Stammkräfte der vergangenen Jahre ersetzen. Zudem kommt Rückraumspieler Julius Jetter erst in den Weihnachtsferien aus den USA zurück nach Vreden.

Die verjüngte TV-Sieben erwischte einen glänzenden Start und lag schnell mit 2:0 in Führung. Gegner Kinderhaus hatte so seine Probleme mit der Vredener Abwehr, traf dann aber mit zwei Strafwürfen zum 2:2. In den folgenden Minuten setzte sich der TV auf 5:2 ab. In dieser Phase klappte auf Vredener Seite fast alles. Dann schlichen sich aber Flüchtigkeitsfehler im Zuspiel und zu überhastete Abschlüsse ein. Der TV brachte dreimal in Folge seine Angriffe nicht durch und das hat im Handball Konsequenzen. Kinderhaus kam auf und schaffte mit dem Treffer zum 6:6 den Gleichstand. Im weiteren Verlauf lieferten sich beide Seiten einen offenen Schlagabtausch mit guten, sehenswerten Aktionen vor beiden Toren. Und zwei Sekunden vor Ablauf der Zeit traf Oliver Abbing mit einem Konter zum 14:13-Pausenstand für Vreden.

Zehn Minuten ohne Tor

Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Maximilian Wagener auf 15:13. Nach dem 16:14 durch Jannis Röring blieben die Vredener dann aber ganze zehn Minuten lang ohne Torerfolg. Kinderhaus nutzte die TV-Fehler im Angriff und erspielte sich mit dem 18:16 den ersten Zwei-Tore-Vorsprung. Und eine Führung mit zwei bis drei Toren behaupteten die Gäste bis zum Schluss.

TV Vreden – Westfalia Kinderhaus 23:27
TV: Wenning – O. Abbing (5 Tore), Wagener (4), Röring (4), Gehling (4), Buning (3), J. Abbing (2), Tenostendarp (1)
Siebenmeter: TV (0/1); Kinderhaus (6/8)
Zeitstrafen: TV (6), Kinderhaus (6)
Zuschauer: 150

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